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Köllner: "Mit Pokal-Aus beschäftige ich mich nicht"

Club-Trainer kann gegen Duisburg "personell aus dem Vollen schöpfen" - 11.08.2017 15:44 Uhr

Wird auch gegen Duisburg wieder engagiert an der Seitenlinie unterwegs sein: Club-Trainer Michael Köllner. © Sportfoto Zink / DaMa


Wie wichtig der DFB-Pokal für einen Verein wie den 1. FC Nürnberg ist, daran wird die aktuelle Mannschaft in diesem Jahr ständig erinnert: 10 Jahre ist es her, dass der 1. FC Nürnberg in Glückseligkeit aufging nach seinem 3:2-Endspielsieg gegen den VfB Stuttgart. Die Pokalsieger von damals waren jüngst zu Gast im Max-Morlock-Stadion, ein Buch wurde geschrieben - lauter schöne Geschichten. Das weiß natürlich auch Michael Köllner. "Der Pokal hat einen hohen Stellenwert bei uns im Verein", sagt der Trainer vor dem Erstrunden-Spiel beim Meidericher SV Duisburg am Montagabend (18.30, live auf nordbayern.de).

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"Wenn wir schon mal hier sind...": Das Pokalfinale 2007

Fünf Tore, Brutalo-Fouls und ein Platzverweis: Es war ein hochdramatisches Finale zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem VfB Stuttgart, in dem der Club seine Anhänger wie so oft in ein Wechselbad der Gefühle stürzte, ihnen am Ende aber den wohl größten Moment ihres Fan-Daseins bescherte. Wir blicken zurück auf ein unvergessliches Spiel.


Ob man sich lange mit diesem Wettbewerb beschäftigen muss. "Das ist das härteste Los aus dem Topf gewesen", sagt Köllner und übertreibt damit natürlich ein bisschen. Trotzdem: Man trifft auf den Meister der 3. Liga, der in der neuen Spielzeit schon angedeutet hat, dass man auch mit der 2. Liga nicht vollends überfordert sein könnte. "Eine eingespielte Mannschaft" mit klarem System und defensiver Grundausrichtung erwartet Köllner, der natürlich trotzdem gerne weiterkommen würde. 

"Mit einem Erstrunden-Aus beschäftige ich mich nicht", sagt Köllner, "mich beschäftigt 2007." Das Jahr des Pokalsieges also, die Ambition, dieses schöne Erlebnis zu wiederholen, hat zumindest Köllner: "Das Finale ist immer das Ziel, wenn man im Pokal startet." Vorerst geht es aber um das Erreichen der 2. Runde -  immerhin da stehen die Chancen nicht so schlecht. "Wir können personell aus dem Vollen schöpfen", sagt Köllner, was bedeutet, dass auch Sebastian Kerk wieder einsatzbereit ist, nachdem er sich unter der Woche mit Wehwehchen gequält hat. Ist Kerk fit, wird er auch spielen.

Nach zwei Siegen in den ersten beiden Liga-Partien sieht Köllner wenig Anlass, seine Formation groß zu ändern. Auch auf ein Wechselspiel im Tor, über das jetzt spekuliert wurde, will er verzichten. "Es wird sicherlich keine sechs Änderungen geben", sagt Köllner. Und: "In Duisburg musst du gewinnen." Vielleicht ist es ja der Beginn der nächsten schönen Geschichte. 

Fadi Keblawi

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