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Kommentar: Basketball-Kalender birgt Zündstoff

Terminkonflikt sorgt für Streit zwischen Beko BBL und DBB bzw. FIBA - 23.01.2013 19:41 Uhr

Nürnberg  - Es war der Aufreger beim Beko BBL-Allstar Day in Nürnberg: Die im November vom Central Board der FIBA beschlossene weitreichende Reform des Terminkalenders, welche die Basketball-Nationalteams präsenter machen soll. Während der Deutsche Basketball Bund die geplante Veränderung zwar als „Herausforderung“ bezeichnet, aber dennoch positiv gegenüber steht, geht die Beko Basketball Bundesliga voll auf Konfrontationskurs.

Auch der Allstar Day der BBl hatte seinen Aufreger - allerdings nicht an den Körben. (Archivbild)
Auch der Allstar Day der BBl hatte seinen Aufreger - allerdings nicht an den Körben. (Archivbild)
Foto: Eduard Weigert
Auch der Allstar Day der BBl hatte seinen Aufreger - allerdings nicht an den Körben. (Archivbild)
Auch der Allstar Day der BBl hatte seinen Aufreger - allerdings nicht an den Körben. (Archivbild)
Foto: Eduard Weigert

Die geplante internationale Spielplanreform, die ab November 2017 greift, soll die Nationalteams mehr in den Mittelpunkt der Sportart rücken und so auch deren Vermarktungschancen erhöhen. Werden die Pflichtspiele bislang „nur“ im Spätsommer ausgetragen, soll es in Zukunft bei Qualifikationsspielen für Europa- und Weltmeisterschaften vier rund zweiwöchige Zeitfenster im November, Februar, Juni und September geben. Angesichts des ohnehin schon straffen Zeitplans während einer Saison zeigt sich Beko BBL-Geschäftsführer Jan Pommer entsetzt über die Entscheidung. Die Clubs drohen sogar erstmals damit, keine Nationalspieler mehr zu den Länderspielen abzustellen.

Internationale Auswirkungen


Nicht  nur die Clubs in Deutschland und Europa stehen im Fokus, betroffen ist auch die US-amerikanische NBA. Da es für die Verbände meistens schon im Sommer schwierig ist, die Teambesitzer in den USA vom Einsatz der europäischen Profis, wie Dirk Nowitzki (Deutschland), Pau und Marc Gasol (beide Spanien) oder Tony Parker (Frankreich) zu überzeugen, dürfte es während des laufenden Spielbetriebs nahezu unmöglich sein. Apropos Spielbetrieb: Schaut man sich allein in Deutschland den Spielplan der Teams an, die auch international in Euroleague oder EuroCup antreten, dürfte allen klar sein, dass eine Unterbrechung der Liga-Spielbetriebe mehr als schwer umzusetzen ist – von der extremen Belastung der Spieler einmal abgesehen.

Risiko oder Zugpferd?

Am Beispiel „Fußball“ gemessen ist es das Ziel des Weltverbandes FIBA, die Nationalteams als „Zugpferd“ der Sportart Basketball besser zu etablieren, um sich auch gegen andere Sportarten auf dem Sponsorenmarkt behaupten zu können. Doch aufgrund dieses Konfliktes gerät nun auch der Grundlagenvertrag über die Abstellung von Nationalspielern zwischen Liga und Verband ins Wanken. Das für den Geschäftsführer der BBL, Jan Pommer, extrem wichtige Dokument wäre nach aktuellem Stand noch bis ins Jahr 2022 gültig.
  

Von Benjamin Strüh


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1955 als Basketballabteilung des 1. FC 01 Bamberg



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Die Brose Baskets sind das fränkische Aushängeschild im deutschen und internationalen Basketball. Die Bamberger treten seit der Saison 2006/2007 unter dem Namen Brose Baskets auf. Die Mannschaft wurde 1992, 2010, 2011 und 2012 Deutscher Pokalsieger und gewann in den Jahren 2005, 2007, 2010, 2011 und 2012 die Deutsche Meisterschaft.

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