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Löw nominiert Ex-Cluberer Stark für die DFB-Auswahl

Für die ausgemusterten Weltmeister sieht Löw keine Comeback-Chance - 15.03.2019 14:14 Uhr

Neuer Innenverteidiger für Deutschland: Der ehemalige FCN-Profi wird demnächst auch das Trikot der A-Nationalmannschaft tragen. © Jan Woitas / dpa


Mit den drei Neulingen Niklas Stark, Lukas Klostermann und Maximilian Eggestein geht Joachim Löw in die ersten Länderspiele des Jahres. Zehn Tage nach der überraschenden Ausmusterung der Münchner Ex-Weltmeister Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller nominierte der Bundestrainer Hertha-Verteidiger und Ex-Cluberer Stark, den Leipziger Abwehrspieler Klostermann und den Bremer Mittelfeldspieler Eggestein in sein 23-köpfiges Aufgebot.

Der Leipziger Defensiv-Spezialist Marcel Halstenberg, der sein Länderspiel-Debüt schon im November 2017 gegen England (0:0) gab, kehrt nach langer, auch durch Verletzung bedingter Pause ins Aufgebot zurück. Der angeschlagene Julian Draxler von Paris Saint-Germain fehlt. Auf den Kölner Zweitligaspieler Jonas Hector, der sich zuletzt mit einem grippalen Infekt plagte, und den Schalker Sebastian Rudy verzichtet Löw. Matthias Ginter von Borussia Mönchengladbach soll trotz einer Muskel-Blessur am Montag anreisen, wenn Löw seinen Kader in Wolfsburg zwei Tage vor dem Serbien-Spiel versammelt.

Keine Comeback-Chance für ausgemusterte Weltmeister

Für Hummels, Boateng und Müller wird es keine Comeback-Chance von Joachim Löw geben. Das unterstrich der Bundestrainer auf einer Pressekonferenz am Freitag in Frankfurt. Er habe den drei Münchner Ex-Weltmeistern ehrlich und klar gesagt: "Ich plane ohne euch die Qualifikation und die EM."

Alles andere wäre ein "Eiertanz gewesen", unterstrich Löw vor den ersten Spielen der deutschen Nationalmannschaft 2019. Es sei seine Aufgabe als Bundestrainer, den Spielern "klar aufzuzeigen, wie ich denke". Er wolle nun den jungen, neuen Spielern die Möglichkeit geben, "sich zu entwickeln".


Nach Müller: Auch Hummels teilt gegen Bundestrainer Löw aus


Zum Länderspielauftakt 2019 trifft die deutsche Nationalmannschaft am kommenden Mittwoch in einem Testspiel in Wolfsburg auf Serbien. Vier Tage später folgt in Amsterdam gegen die Niederlande der schwere Auftakt in der EM-Qualifikation. Weitere Gruppengegner sind Nordirland, Weißrussland und Estland. 

dpa, ako

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