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Mit viel Rückenwind geht es nun zum Profirennen

Das Baiersdorfer Radteam Herrmann feierte zuletzt viele Erfolge — Selbstvertrauen für Rundfahrt in Tschechien - 25.08.2016 13:20 Uhr

Doppelsieg von Florenz Knauer (Mi.) und Peter Förster (li.). Für Förster war es vor seinem Abflug in die USA das vorerst letzte Rennen im Herrmann-Trikot. © privat


Am Anfang stand ein Doppelsieg in Meiningen, Florenz Knauer gewann vor Teamkollege Peter Förster aus Kriegenbrunn. Der Erfolg kommt für den Erlanger Studenten der Wirtschaftsingenieurwissenschaften zum genau richtigen Zeitpunkt. Bereits in der nächsten Woche verabschiedet sich der 20-Jährige Teamneuling zu einem einjährigen Radsportstipendium nach Atlanta in den USA. Hier wird Förster in den nächsten zwölf Monaten Teil eines zwölfköpfigen Radsportteams sein und hochklassige Rennen auf dem Mountainbike und auf der Straße absolvieren. Während er gerade bei den nationalen Studententitelkämpfen auch auf Medaillen schielt, setzt er parallel sein Studium am „Savannah College of Art & Design“ fort. Im Sommer nächsten Jahres kann dann das Herrmann Radteam wieder ganz auf Förster und seine neu gewonnenen Erfahrungen setzen.

Die Baiersdorfer Erfolgsserie baute im Folgenden einmal mehr Florenz Knauer bei dem prestigeträchtigsten Kriterium der bayrischen Radsportsaison in Dachau aus. Zwar blieb ihm in diesem Jahr ein erneuter Sieg wie 2014 verwehrt, trotzdem konnte er mit einer starken Performance ein klares Ausrufezeichen beim Dachauer Bergkriterium vor tausenden Zuschauern setzen. Topsprinter und zweiter Vorsitzender des Vereins Christopher Schunk meldete sich am vergangenen Wochenende mit einem Sieg im Parallelsprint in Rülzheim in der Pfalz aus seiner kurzen Saisonpause zurück. Vom Qualifikationslauf bis hin zum Finale konnte an diesem Tag niemand das schnelle Hinterrad des Erlanger Promotionsstudenten halten.

So wird die fränkische Equipe mit dem nötigen Selbstvertrauen nach Tschechien reisen. Zur Profirundfahrt Okolo Jiznich Czech in Tschechien haben die Fahrer eine Einladung erhalten und werden sich während fünf langen Etappen in Südböhmen mit der europäischen Radsportelite messen. Im vergangenen Jahr verbuchte Peter Renner auf Rang zwei der Bergwertung und drei langen Fluchtversuchen einen Achtungserfolg. 

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