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Nach Regenschlacht: Nürnberger Wasserballer fordern Club heraus

Platz im Stadion stand am Montag unter Wasser - 04.12.2018 12:08 Uhr

Es schüttete in Strömen, vor dem Spiel, während des Spiels und auch nach Abpfiff noch. Der Platz im Nürnberger Max-Morlock-Stadion war nur schwerlich bespielbar, immer wieder blieb der Ball in Pfützen stecken, Passspiel und Dribblings wurden so zu einer unterhaltsamen, aber eben auch unberechenbaren Lotterie. Leverkusens Trainer Heiko Herrlich sprach gar von "irregulären Bedingungen, die uns unsere Geschwindigkeits- und Technikvorteile genommen haben." 

Die Printausgabe der Nürnberger Nachrichten titelte tags darauf mit der Schlagzeile "Punktgewinn beim Wasserball" - was die einzig wahren echten Wasserballer der Stadt auf den Plan rief. Die Barracudas Nürnberg spielen im Herrenbereich in der Oberliga Bayern und betreiben ambitionierte Jugendarbeit. So spielt die U18 in der Bundesliga und die U16 darf sich aktuell mit dem Prädikat der viertbesten Mannschaft Deutschlands schmücken. Um ihren Sport bekannter zu machen, haben die Barracudas nun eine Idee: Sie fordern Nürnbergs Fußball-Wasserballer auf ihrer Facebook-Page zu einem "echten" Wasserball-Match heraus. Also so ähnlich wie am Montag, nur ohne Rasen. 

Noch hat der Club nicht reagiert auf die Herausforderung. Barracudas-Pressesprecher Christian Naruisch ist "gespannt", ob eine Antwort kommt und sagt: "Wir wären auf alle Fälle bereit dazu." Der FCN seit Montagabend wohl auch. 

Bilderstrecke zum Thema

Regenschlacht beim Stimmungsboykott: Club trotzt Bayer ein Remis ab

Es war ein äußerst außergewöhnliches Bundesligaspiel in Max-Morlock-Stadion. Erst gab es in der ersten Halbzeit keine Stimmung, dazu kam auch noch der Regen, der es teilweise unmöglich machte, ein normales Fußballspiel aufzuziehen. Am Ende steht ein 1:1 das dem Club mehr weiterhilft, als Bayer Leverkusen. Hier sind alle Bilder zur Wasserschlacht in der Noris!


 

psz

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