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Nach Twitter-Ausraster: Robert Mak vorerst aussortiert

Rückkehr in den Profi-Kader ungewiss - Empfindliche Geldstrafe ausgesprochen - 17.10.2012 14:10 Uhr

Nürnberg  - Nach seinem Twitter-Ausraster im Anschluss an das Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg wurde Robert Mak mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt. Zusätzlich soll der slowakische U21-Nationalspieler bis auf Weiteres in der zweiten Mannschaft trainieren. Das gab der FCN auf seiner Homepage bekannt. Die Tür für eine eventuelle Rückkehr bleibt jedoch offen.

Hat sich verzwitschert: Robert Mak. Nach seiner Entgleisung hat der Slowake nun mit harten Konsequenzen zu kämpfen.
Hat sich verzwitschert: Robert Mak. Nach seiner Entgleisung hat der Slowake nun mit harten Konsequenzen zu kämpfen.
Foto: Sportfoto Zink/DaMa
Hat sich verzwitschert: Robert Mak. Nach seiner Entgleisung hat der Slowake nun mit harten Konsequenzen zu kämpfen.
Hat sich verzwitschert: Robert Mak. Nach seiner Entgleisung hat der Slowake nun mit harten Konsequenzen zu kämpfen.
Foto: Sportfoto Zink/DaMa

"Futbal je jedna vyjebana politika!!!!! I hate it!!!! Skurveny Trener" soll Robert Mak im Anschluss an das Spiel gegen den SC Freiburg auf seinem Twitter-Account geflucht haben. Zu deutsch heißt das etwa so viel wie "Fußball ist so eine verschissene Politik! Ich hasse es! Verdammter Trainer!"

Diese digitale Entgleisung hat nun ein übles Nachspiel für den slowakischen U21-Nationalspieler. Von den Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg wurde Mak zu einer Geldstrafe verdonnert.  "Die Höhe der Geldstrafe ist empfindlich ausgefallen, so dass Robert sie deutlich spürt", erklärt Sportvorstand Martin Bader. Darüber hinaus soll der 21-Jährige bis auf Weiteres in der U23-Mannschaft von Michael Wiesinger trainieren und spielen.

"Wir lassen grundsätzlich keinen Spieler fallen, der einen Fehler begangen hat", sagt Martin Bader, fügt jedoch an: "Manchmal ist eine deutliche Ansage nötig." Wann Mak in den Profi-Kader zurückkehrt, bleibt offen. "Den Zeitpunkt seiner Rückkehr bestimmt er durch sein Verhalten selbst." Nach einem ausführlichen Gespräch mit den Verantwortlichen und Trainer Dieter Hecking akzeptierte der 21-Jährige die Strafe. 

  

Tobias Lang


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Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 112-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.

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