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"Neue Herausforderung": Gießelmann verlässt Fürth

Linksverteidiger verlängert seinen Vertrag beim Kleeblatt nicht - 15.06.2017 17:57 Uhr

Eine unvergessliche Zeit habe er in Fürth gehabt, sagt Niko Gießelmann. Doch jetzt verlässt er das Kleeblatt. © Sportfoto Zink


Wirklich überraschend kommt er nicht, der Instagram-Post von Niko Gießelmann. "Ich möchte euch mitteilen, dass ich meinen Vertrag nach nun vier gemeinsamen Jahren in Fürth nicht verlängern werde", schreibt der Linksverteidiger dort. Damit macht er einen Schlussstrich unter die Diskussionen um seine Zukunft beim Kleeblatt. 2013 kam der offensivstarke Defensive aus Hannover und mauserte sich schnell zum Stammspieler. Mittlerweile ist er Fürths dienstältester Profi, eine Eckpfeiler im jungen Team von Janos Radoki. Eine Stütze, die zur neuen Saison jetzt wegbricht.

"Es kann durchaus sein, dass ich mit Fürth noch mal spreche", sagte Gießelmann noch Ende April vage. Doch da standen die Zeichen bereits auf Abschied, die Verlängerung seines Kontrakts, der im Sommer ausläuft, schien unwahrscheinlich. Der 25-Jährige will in die Bundesliga, das formulierte er immer wieder klar.

Auf Instagram wird Gießelmann noch einmal konkreter. "Absolut keine Entscheidung gegen Fürth", sei der Abschied, sondern eine "für eine neue Herausforderung, die mir nun bevorsteht". Wo seine Zukunft liegt, das verrät der 182-Zentimeter-Verteidiger nicht. 132 Mal stand Gießelmann fürs Kleeblatt auf dem Platz, meist von Beginn an. Auch wenn er von Fans immer wieder kritisiert wurde - vorbei kam am 25-Jährigen keiner.

Als Nachfolger auf der Linksverteidigerposition wird der 21-jährige Maximilian Wittek gehandelt. Er könnte vom TSV 1860 München nach Franken wechseln - und das nach dem Zwangsabstieg der Löwen ablösefrei. Einig ist man sich mit Wittek allerdings offenbar noch nicht.

 

Liebe Kleeblatt-Fans, ich möchte euch mitteilen, dass ich meinen Vertrag nach nun 4 gemeinsamen Jahren in Fürth nicht verlängern werde. Dies ist absolut keine Entscheidung GEGEN Fürth, sondern FÜR eine neue Herausforderung, die mir nun bevorsteht. Ich habe dem Verein sehr viel zu verdanken, denn durch ihn bekam ich die Chance, mich im Profifußball durchzusetzen. Bedanken möchte ich mich bei allen Menschen, die ich rund ums Kleeblatt kennen und schätzen gelernt habe. Zudem gilt der Dank auch den Fans, die immer zu mir gehalten haben, auch wenn dies nicht immer der größte Teil der Kleeblatt-Anhänger war- aber die, die gemeint sind wissen das! Das Highlight für mich persönlich waren die 4 Derbysiege, die wir gemeinsam gewonnen haben und die für mich unvergesslich sein werden!! Deshalb werde ich auch in Zukunft immer das Kleeblatt im Herzen tragen und besonders in den Derbys die Daumen drücken. Ich hoffe, dass man sich noch das ein oder andere mal im Ronhof über den Weg laufen wird;) Eure Nummer 7☘ #spielvereinigung #kleeblatt #fürth #7

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"Ich habe dem Verein sehr viel zu verdanken", sagt Gießelmann, der sich gleichzeitig vor Betreuern, Fans und den "Menschen rund ums Kleeblatt" verneigt. "Das Highlight für mich persönlich waren die vier Derbysiege, die wir gemeinsam gewonnen haben und die für mich unvergesslich sein werden!"

Ein anderer lässt das Kleeblatt derweil weiter zappeln: Robert Zulj. "Es ist noch nichts entschieden", verriet der Österreicher erst kürzlich den Fürther Nachrichten.

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tl

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