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Nur das Training zählt

Nach der Zwangspause in den Bergen macht sich Katja Bartsch bei ihren Freunden rar - 20.06.2012 19:08 Uhr

Viele Wolken, viele Hände, viel zu tun: Katja Bartsch und die anderen Kursteilnehmer ließen sich vom schlechten Wetter nicht abhalten.

Viele Wolken, viele Hände, viel zu tun: Katja Bartsch und die anderen Kursteilnehmer ließen sich vom schlechten Wetter nicht abhalten. © privat


Ein straffes Seminar-Programm, das sich diesmal vor allem Innen abspielte, und das schlechte Wetter durchkreuzten die vorsichtig formulierte Hoffnung der 28-Jährigen, zumindest ein bißchen zu trainieren in der unfreiwilligen Sabbat-Woche.

Die gute Seite: Der Kopf ist wieder frei. "Zwischenzeitlich habe ich gemerkt, wie der Respekt vor dem Wettkampf größer wird. Jetzt bin ich wieder entspannter", freut sich Katja.

Doch natürlich nagt in der Woche danach das schlechte Gewissen an der Wolkersdorferin. "Oh je, ich habe nicht trainiert" - diesen Gedanken versucht sie nun so schnell wie möglich aus dem Kopf zu kriegen.

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Katja Bartsch Ziel challenge2012_rundherum - rundherum_3.jpg Bartsch trinken
Katja Bartsch: Eine junge Frau will es wieder wissen

Als Kind war es ihr zu viel, mit den Rennrad-begeisterten Eltern mitzustrampeln. Als 14-Jährige begann Katja Bartsch allerdings mit Triathlon - um nach Erfolgen im Jugendbereich dann erstmal dem Job Vorrang zu geben. Seit 2005 bestritt die 28-Jährige, die in Schwanstetten aufgewachsen ist und jetzt in Wolkersdorf lebt, keinen Wettkampf mehr. Doch jetzt will sie es wieder wissen - und trainiert für den Challenge in Roth, ihren ersten Langdistanz-Wettkampf.


Das Rezept dafür: Training, Training und nochmal Training. In dieser letzten intensiven Woche vor dem Wettkampf will Katja ihre Vorgaben unbedingt einhalten. Danach ist das schlimmste überstanden, dann wird auch sie die Trainingsintensität verringern. "Es ist wichtig für den Kopf zu wissen, dass ich gut trainiert habe", erklärt Katja. Zeit für andere Sachen bleibt da natürlich kaum, Freunde und Studium müssen zurückstehen.

  

Gary Cunningham

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