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Nürnberger Ultras wollen sich in Würzburg benehmen

Fanszene beugt vor dem Auswärtsspiel noch einmal Missverständnissen vor - 30.03.2017 14:27 Uhr

Jeans und weiße Turnschuhe gehören zum Dresscode in der Ultra-Szene. In Würzburg soll es friedlich zugehen. © Sportfoto Zink / DaMa


Bevor am Sonntag, 23. April, um 13.30 Uhr in der Würzburger Arena der Anpfiff zum fränkischen Kräftevergleich zwischen den Kickers und dem 1. FC Nürnberg ertönt, will der FCN-Anhang "im Corteo" aufkreuzen - "lautstark, fanatisch, kreativ". Um Missverständnissen vorzubeugen, weisen die Fangruppierungen Ultras Nürnberg 1994 und Fiasko Nürnberg in einer gemeinsamen Erklärung auf dem Szene-Blog YaBasta noch einmal darauf hin, dass sie den italienischen Begriff für "Umzug" und "Aufzug" keineswegs als "Marsch" verstanden wissen wollen.

Vielmehr gehe es um "ein entspanntes Wochenende", das sie mit der gesamten Clubfamilie in Würzburg verbringen wollen würden. "Kneipen besuchen, am Main chillen und am Sonntagmorgen gemeinsam zum Stadion laufen", kündigen die Anhänger an. "Der Glubb und seine Fans - sie kommen in Frieden", steht auf einem neuen Flyer, der möglichst viele Clubfans, explizit auch diejenigen ohne Karten, zur Anreise in die Mainstadt animieren soll.

Das Duell in Unterfranken könne nicht mit dem Derby in Fürth verglichen werden. "Denn seien wir ehrlich: Mit Kickers Würzburg gibt es keine Rivalität - weder auf den Rängen, noch auf dem Rasen", heißt es in dem Beitrag. Grund für den Aufruf sei, dass in und um Würzburg mehr Cluberer leben würden als andere Fans.

Wohl damit niemand auf dumme Gedanken kommt, findet sich in der Erklärung auch gleich eine Anweisung an das eigene Gefolge: "Würzburg ist eine rot-schwarze Hochburg und als solche zu besuchen. In Nürnberg benehmen wir uns schließlich auch nicht wie die letzten Menschen." 

sh

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