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Paukenschlag! Funkel verlässt Fortuna zum Saisonende

Der 65-Jährige bestand auf eine schnelle Lösung in der Winterpause - 11.01.2019 16:27 Uhr

Friedhelm Funkel schaffte es als erster und bisher einziger Trainer sechsmal mit einer Zweitligamannschaft in die 1. Bundesliga aufzusteigen. © Marius Becker


Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf muss sich am Saisonende einen neuen Trainer suchen. Wie der Klub am Freitag bestätigte konnten sich der Trainer und der Klub im Winter-Trainingslager in Marbella nicht auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung einigen. Damit wird das Engagement des derzeit ältesten Bundesligatrainers am 30. Juni 2019 enden.

Der 65 Jahre alte Coach arbeitet seit März 2016 in Düsseldorf und hat die Mannschaft zunächst vor dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga bewahrt und im Sommer in die Bundesliga geführt. Funkel hatte betont, dass er damit seine Karriere beenden wird. In der Hinrunde hatte die Fortuna mit einem 3:3 in München und einem 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund überrascht.

"Wir haben in der Saison 2017/2018 den Vertrag von Friedhelm Funkel bereits in der Winterpause verlängert, weil es um den langfristigen Aufbau einer Aufstiegsmannschaft ging. In diesem Jahr gibt es eine andere Situation, da wir das kurzfristige Ziel des Klassenerhalts haben, was für Fortuna Düsseldorf von überragender Bedeutung ist", erklärte Fortunas Klubchef Robert Schäfer.

Trainer bestand auf schnelle Lösung

"Angesichts dessen haben wir im Verein mit allen Gremien verabredet, konkrete Vertragsgespräche mit dem Trainer, aber auch mit den Spielern und dem Funktionsteam erst zu führen, wenn absehbar ist, wie sich die Spiele in der Rückrunde entwickeln", sagte Schäfer.

Funkel akzeptiere diese Lösung, hieß es in der schriftlichen Mitteilung des Klubs. "Er bestand allerdings auf eine schnelle Lösung in der Winterpause", betonte Schäfer.

Auf den Trainerfuchs Funkel trifft der 1. FC Nürnberg ein letztes Mal voraussichtlich am 23. Spieltag im Samstagabendspiel in Düsseldorf, sofern nicht beide Mannschaften das Viertelfinale des DFB-Pokals erreichen. 

dpa/eli

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