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Zunächst absolvierte Javier Pinola auf einem Nebenplatz der Sportanlage des Rixos-Premium-Hotels einige straffe Läufe. Danach meldete sich Nürnbergs Lieblingsargentinier zum Wirbel um seine Person zu Wort. Im Anschluss an das südamerikanische Internetportal "Playfutbol" bestätigte Pinola, dass Verantwortliche des argentinischen Erstligisten CA Lanus an ihn und seinen Berater herangetreten seien, um die Möglichkeit eines Transfers abzuklopfen.
Der Außenverteidiger, dessen Leistenbeschwerden ebenso wie die nachfolgende Schambeinenzündung soweit abgeklungen sind, dass er demnächst wieder ins Mannschaftstraining einsteigen will, wird solchen Gedankenspielen aber widerstehen. "Alle wissen wie wohl ich mich in Nürnberg fühle.Ich will nicht weg", sagt "Pino" - und darf er auch nicht.
Nachdem Sportvorstand Martin Bader einem Pinola-Abschied bereits vehement einen Riegel vorgeschoben hatte, schlug Dieter Hecking in die selbe Kerbe. "Das ist für den FCN kein Thema. Das wäre doch Wahnsinn, warum sollten wir ihn gehen lassen", so der Club-Trainer. Der 29-jährige Pinola, der bis zum 30. Juni 2013 einen Vertrag am Valznerweiher hat, arbeitet derweil an seinem Comeback. Bis Ende Februar will er wieder fit sein, dann rechet auch Hecking mit ihm. "Ich fühle mich ausgezeichnet, will aber nichts überstürzen", sagt der neben Raphael Schäfer letzte verbliebene Pokalsieger von 2007 hinsichtlich seiner Rückkehr in den Spielbetrieb.
Während Pinola bald wieder auf seiner angestammten linken Seite für Schlagzeilen sorgen will, machen auch weitere Club-Spieler Fortschritte. So etwa Neuzugang Hanno Balitsch, der mit dem Argentinier abseits der Mannschaft Laufeinheiten schob. Ob der von Bayer Leverkusen verpflichtete Defensivspezialist, den zuletzt leichte muskuläre Probleme plagten, am Freitag beim abschließenden Test gegen den moldawischen Erstligisten FC Costuleni mitwirken kann, ist fraglich. Am kommenden Dienstag, so das Ziel, will er auf jeden Fall ins Mannschaftstraining einsteigen. Auch Timothy Chandler, der beim Duell mit Ehrendivisonär De Graafschap einen Tritt auf den Oberschenkel abbekommen hatte, geht es etwas besser. Beim US-Nationalspieler, der wegen einer Einblutung dennoch kürzertreten muss, geht man nicht von einer längeren Zwangspause aus.

Fr. 25.05.12
Fr. 25.05.12
Fr. 25.05.12
Fr. 25.05.12
Fr. 25.05.12