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Punkt gewonnen: Fürth kontert Frankfurts Blitzstart cool

Rückstand nach etwa 20 Sekunden - Stieber trifft per Lupfer zum Ausgleich - 02.11.2012 22:25 Uhr

Fürth  - Die SpVgg Greuther Fürth hat zum dritten Mal in Folge Unentschieden gespielt - bei der Frankfurter Eintracht holte das Kleeblatt nach frühen Rückstand noch ein 1:1. Nachdem die Hessen schon nach rund 20 Sekunden zum 1:0 getroffen hatten, verdiente sich die SpVgg mit einer in der zweiten Halbzeit überzeugenden Leistung den Punkt.

Zoltan Stiebers Lupfer zum 1:1-Ausgleich.
Zoltan Stiebers Lupfer zum 1:1-Ausgleich.
Foto: Sportfoto Zink
Zoltan Stiebers Lupfer zum 1:1-Ausgleich.
Zoltan Stiebers Lupfer zum 1:1-Ausgleich.
Foto: Sportfoto Zink

Hier gibt es unseren Ticker zum Nachlesen.

Die Führung erzielte Alexander Meier vor 47.400 Zuschauern bereits nach etwa 20 Sekunden, Zoltan Stieber glich in der 56. Minute aus. Fürth kletterte dank des dritten Unentschiedens infolge zumindest vorübergehend auf den vorletzten Tabellenplatz. Eintracht-Trainer Armin Veh musste erstmals in dieser Saison auf Innenverteidiger Carlos Zambrano (Zehenbruch) verzichten. Für den 23 Jahre alten peruanischen Nationalspieler spielte Vadim Demidov.

Frankfurter Blitzstart

Keine 20 Sekunden benötigten die Gastgeber für das erste Tor. Alexander Meier legte den Ball mit dem Kopf in den Lauf von Sebastian Rode, dessen halbhohe Hereingabe Fürths Torhüter Max Grün nur in die Mitte klären konnte. Dort eroberte Meier den Ball, verschaffte sich Platz und verwandelte zum 1:0 – bereits sein siebtes Tor in der laufenden Spielzeit. Frankfurt blieb die spielbestimmende Mannschaft und kam in einer temporeichen Anfangsphase durch Olivier Occean (7.) und Takashi Inui (12.) zu weiteren ungenutzten Gelegenheiten.

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Zum dritten Mal in Folge ist die SpVgg Greuther Fürth gegen Eintracht Frankfurt ohne Niederlage geblieben. Bei dem mutigen Auftritt stach ein Spieler besonders heraus.


Nach 20 Minuten ebbte die Partie ab. Fürth fand daraufhin besser ins Spiel und hatte in der 27. Minute durch Gerald Asamoah die große Chance auf den Ausgleich. Der 34 Jahre alte Stürmer nahm einen Fehlpass von Inui auf und lief frei auf Eintracht-Torhüter Trapp zu, der seiner Mannschaft per Parade die Führung bewahrte. In einer nun ausgeglichenen Partie verpassten erneut Meier und im Nachschuss Occean (35.) das zweite Tor, ebenso wie auf der anderen Seite Edgar Prib den Ausgleich (36.). So blieb es bei der knappen Führung für die Hessen.

Fürther Ausgleich durch Stieber

Die Gäste aus Fürth erwischten nach dem Seitenwechsel den besseren Start. Ein Ballverlust von Occean leitete einen Fürther Konter über Prib ein, dessen Pass Zoltan Stieber per Heber über Trapp zum Ausgleich nutzte (53). Frankfurt wirkte nach dem Ausgleich verunsichert und leistete sich wiederholt Fehler im Aufbauspiel. In der 58. Minute hatten die Hessen Glück, dass Trapp einen Schuss von Asamoah über das Tor lenkte (58.).

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1:1 in Frankfurt - zum dritten Mal in Folge hat das Kleeblatt nicht verloren und dabei gegen das Überraschungsteam aus Hessen auch noch phasenweise richtig gut gespielt. Vom Blitzstart der Hessen nach nur etwa 20 Sekunden ließ sich das Kleeblatt nicht beeindrucken, Stieber glich in der zweiten Hälfte mit einem schönen Lupfer aus.


Die erste eigene Chance hatten die Frankfurter nach dem Seitenwechsel in der 65. Minute. Rode versuchte es aus dem Rückraum, verfehlte das Tor aber um einen Meter. Die Partie wurde härter und geprägt von vielen Unterbrechungen. Schiedsrichter Markus Schmidt zeigte innerhalb von vier Minuten Sebastian Jung (67.), Schwegler (68.) und Stephan Fürstner (71.) die gelbe Karte. Fürth erkämpfte sich im weiteren Verlauf immer mehr Spielanteile und hatte durch Fürstner die Gelegenheit zur Führung (75.). Trapp hielt reagierte blitzschnell und wehrte den Ball ab. Auf der anderen Seite verpasste Occean eine Hereingabe von Jung nur knapp (77.).

Die Aufstellungen:

Eintracht Frankfurt: K. Trapp – Jung, Anderson, Demidov, Oczipka - Schwegler, Rode – Aigner, A. Meier, Inui – Occean.

SpVgg Greuther Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Fürstner, Pekovic - Sararer, Prib, Stieber - Asamoah.

Tore: 1:0 Meier (1.), 1:1 Stieber (54.).

Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart).

Zuschauer: 49.000

dapd/apf


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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13
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