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Rolle rückwärts: Kiyotake behält "sein" Führungstor

1:0 gegen Hoffenheim wurde zunächst als Eigentor gewertet - Japaner jetzt FCN-Toptorschütze - 30.11.2012 15:38 Uhr

Nürnberg  - Nachträgliche Freude für Club-Wirbelwind Hiroshi Kiyotake. Dem Japaner wird das 1:0-Führungstor gegen die TSG Hoffenheim nun doch gutgeschrieben. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte den Freistoß zunächst als Eigentor gewertet.

Hiroshi Kiyotake (im Hintergrund) schaut seinem tückischen Freistoß auf dem Weg ins Hoffenheimer Tornetz gebannt hinterher. Zwei Tage später darf er den Treffer auch offiziell für sich verbuchen.
Hiroshi Kiyotake (im Hintergrund) schaut seinem tückischen Freistoß auf dem Weg ins Hoffenheimer Tornetz gebannt hinterher. Zwei Tage später darf er den Treffer auch offiziell für sich verbuchen.
Foto: Sportfoto Zink / JüRa
Hiroshi Kiyotake (im Hintergrund) schaut seinem tückischen Freistoß auf dem Weg ins Hoffenheimer Tornetz gebannt hinterher. Zwei Tage später darf er den Treffer auch offiziell für sich verbuchen.
Hiroshi Kiyotake (im Hintergrund) schaut seinem tückischen Freistoß auf dem Weg ins Hoffenheimer Tornetz gebannt hinterher. Zwei Tage später darf er den Treffer auch offiziell für sich verbuchen.
Foto: Sportfoto Zink / JüRa

Es war ein besonderer Moment am Mittwochabend: 30.000 Fans im Nürnberger Stadion schwiegen aus Protest über das geplante DFL-Sicherheitspapier, als in der 6. Minute ein tückischer Freistoß das Hoffenheimer Tornetz zappeln und die Clubfans jubeln statt schweigen ließ.

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Was für ein Spiel des 1. FC Nürnberg: Nach dem uninspirierten Auftritt im Frankenderby feiert der Club gegen Tabellennachbarn TSG Hoffenheim ein Torfestival und gewinnt mit 4:2. Vor allem einer überzeugt, nicht nur beim Kuss des FCN-Wappens: Hiroshi Kiyotake.

Gefeiert wurde Mittelfeld-Zauberer Hiroshi Kiyotake, der den Ball gekonnt auf die lange Ecke schlenzte, doch die DFL mutierte zunächst zum Spaßverderber: Weil Hoffenheims Sebastian Rudy die Hereingabe leicht mit dem Kopf abfälschte, erfasste der Ligaverband den Treffer als Eigentor.

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Kopfschütteln bei den Clubfans, schließlich war die Berührung von Rudy von eher dezenter Natur. Sah auch Club-Sportvorstand Martin Bader so, der auf der FCN-Homepage verriet: „Wir haben uns bei der DFL um die Anerkennung des Tores bemüht und freuen uns, dass „Kiyo“ nun drei statt zwei Saisontore auf dem Konto hat."

Damit ist Kiyotake, der auch das 4:2 erzielte, bester Torschütze des FCN vor Sebastian Polter und Per Nilsson, die im Laufe der Saison jeweils zweimal trafen. 

Stefan Wölfel


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Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.

Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968

DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2012/13

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12

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