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#Sabieri: Sabiri trifft für Huddersfield - und Nürnberg gewinnt

Für guten Zweck: Club-Fans sammeln Geld für Treffer des Ex-FCN-Talents - 05.09.2017 10:26 Uhr

Ein lächelnder Abdelhamid Sabiri im Club-Trikot: Diese Zeiten sind vergangen. Nun geht der 20-Jährige für Huddersfield Town aus der Premier League auf Torejagd. © Sportfoto Zink / DaMa


Arbeitsverweigerung, Unruhe in sozialen Netzwerken und schließlich noch eine Abrechnung mit dem Verein über WhatsApp: Abdelhamid Sabiri tat im Sommer alles, um einen Wechsel zum englischen Erstligisten Huddersfield Town zu forcieren. Mit Erfolg, denn irgendwann gab der Club nach und ließ sein Talent ziehen. Dieses Verhalten brachte die Anhänger des fränkischen Zweitligisten auf die Palme - einige von ihnen ließen sich jetzt aber über Twitter etwas einfallen.

Unter dem Hashtag #Sabieri möchten sich User zusammenschließen, um pro Sabiri-Tor für Huddersfield Geld zu sammeln. Jeder von ihnen bekommt einen Spieltag zugelost. Trifft Sabiri, wandern fünf Euro in den Spendentopf. Der komplette Erlös kommt dann "Nürnberg gewinnt", einer Initiative des 1. FC Nürnberg, zugute und wird von den Teilnehmern, selbstverständlich auf eigene Kosten, feierlich begossen - daher auch der zusätzliche Buchstabe, der das Wortspiel im Hashtag perfekt macht.

Sollten mehr Anmeldungen eintrudeln als es in der Premier League Spiele gibt, werden Spieltage auch doppelt vergeben. Das bedeutet: Mehr Geld für den guten Zweck, sofern Sabiri trifft. Noch ist die Resonanz allerdings überschaubar, es werden noch weitere Teilnehmer für die Aktion gesucht.

Getroffen hat Sabiri inzwischen auch schon auf der Insel, auch wenn er beim ersten Pflichtspiel nach seinem Wechsel zu den "Terriers", einem 0:0 gegen Southampton, noch zusehen musste. Völlig normal, findet sein Trainer David Wagner. "Bei ihm ist es sehr, sehr wichtig, dass wir nichts überstürzen oder ihm zu viel Druck machen. Er ist 20 Jahre alt, hat erst neun Spiele in der 2. Bundesliga gespielt, aber er hat enormes Talent. Er verfügt über Fähigkeiten, die man nicht lernen kann", schwärmt der Deutsch-Amerikaner von seinem Neuzugang.

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Im Testspiel gegen den Altonaer FC ließ Klopp-Trauzeuge Wagner Sabiri dann aber erstmals los, und der revanchierte sich mit dem Treffer zum 2:0. Huddersfield gewann am Ende mit 3:0, weitere Einsätze des 20-Jährigen scheinen nur eine Frage der Zeit zu sein, wie der "Terriers"-Coach indirekt verrät: "Mit Casey Palmer haben wir nur eine natürliche Nummer zehn im Kader, jetzt haben wir auch Sabiri, der auch auf dem Flügel spielen kann."

Gleichzeitig werden die Einsätze des Deutsch-Marokkaners wohldosiert sein. Huddersfield müsse ihm helfen, den Übergang zu schaffen, so Wagner. "Es liegt in unserer Hand, das Beste aus ihm herauszuholen", glaubt der 45-Jährige mit dem Faible für deutsche Spieler. Die nächste Chance bietet sich schon am kommenden Wochenende: Der aktuell Drittplatzierte der Premier League empfängt am Samstag Leicester City.

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ama

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