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Schulze heißt der nächste Fürther

Wolfsburger Rechtsverteidiger kommt im Sommer in den Ronhof - 05.02.2013 12:22 Uhr

Fürth   - Die SpVgg Greuther Fürth betätigt sich weiter eifrig auf dem Transfermarkt. Kevin Schulze, der bislang bei der Zweitvertretung des VfL Wolfsburg der Sprung zu den Profis versagt blieb, will ab Juli mit dem Kleeblatt "erfolgreichen Fußball spielen".

“Ich bin sehr glücklich über meinen ersten Profivertrag. Ich werde alles geben“, verspricht Schulze, der im Sommer am Laubenweg erwartet wird. Der 21-Jährige erhält dort Arbeitspapiere, die bis 2017 Gültigkeit haben.

Rouven Schröder, der Sportliche Leiter der Spielvereinigung, freut sich schon jetzt auf den Bald-Fürther: “Kevin ist ein großer Außenverteidiger, der trotzdem über eine gute Schnelligkeit, Technik und Dynamik verfügt. Mit ihm haben wir ein weiteres junges und hungriges Talent“. Der 1,86-Meter-Mann müht sich zur Zeit noch beim VfL Wolfsburg, die von Schröder angeführten Qualitäten unter Beweis zu stellen. Allerdings durfte Schulze - seit 2005 in der Autostadt aktiv - für die “Wölfe“ noch nicht in der Bundesliga Gas geben. Für die Regionalliga-Mannschaft der Niedersachsen absolvierte der Junioren-Nationalspieler in der laufenden Saison derweil neun Partien.

Auf der Rechtsverteidiger-Position besteht aus Fürther Sicht – unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit ab Sommer – offensichtlich Handlungsbedarf: Ob der Vertrag von Bernd Nehrig, der am 30. Juni endet, verlängert wird, ist noch unklar. Matthias Zimmermann, der für das Kleeblatt momentan ansprechend rechts in der Viererkette verteidigt, ist nur bis Saisonende von Gladbach ausgeliehen. 

apö


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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13
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