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Position: Tor
Im Verein seit: 2008
Geboren am: 30.01.1979
Größe (cm): 190
Gewicht (kg): 92
Spiele/Tore Bundesliga: 239/0
Spiele/Tore 2. Bundesliga: 67/0
Nation: Deutschland
Bisherige Vereine: VfB Stuttgart (2007-2008), 1. FC Nürnberg (2001-2007), VfB Lübeck (1998-2001), Hannover 96 (1991-1998), SC Drispenstedt (bis 1991)
Kurzportrait: Der in Polen als Rafał Szafarczyk geborene Torhüter wechselte 2001 im Alter von 22 Jahren erstmals zum 1. FC Nürnberg. Nach zwei Jahren als Ersatzkeeper hinter Darius Kampa, in denen Schäfer lediglich zu drei Einsätzen kam, schaffte der Schlussmann den Sprung zur Nummer eins des mittlerweile zweitklassigen FCN. Schäfer stieg 2004 mit dem Club auf und war drei Jahre später Kapitän der legendären Nürnberger Pokalsieger-Mannschaft. Nach einem verkorksten Jahr beim VfB Stuttgart kehrte der Torhüter im Sommer 2008 an den Valznerweiher zurück. Seit Juli 2011 hat Schäfer die Kapitänsbinde beim "Ruhmreichen" wieder. In der Startphase der Saison 2011/12 wurde bei Nürnbergs Keeper eine Instabilität zwischen Schien- und Wadenbein diagnostiziert – eine OP und lange Zwangspause waren die Folge. Nach zweieinhalb Monaten meldete sich Schäfer, der im März 2012 in Mainz sein 200. Bundesliga-Spiel absolviert hat, zwischen den Pfosten zurück und fungierte rasch wieder als Leistungsträger.
Auch in der Saison 2012/13 führt "Rapha" den Club aufs Feld. Beim erfolgreich gestalteten Liga-Auftakt konnte sich der FCN auf seinen Kapitän ebenso verlassen wie danach, als er bei einer Niederlagen-Serie ins Schlingern geriet. Beginnend mit seiner Auswechslung gegen Augsburg legte eine Achillessehnenreizung Nürnbergs Nummer eins für mehrere Wochen lahm. Die Rückkehr ins Gehäuse folgte beim prestigeträchtigen Kräftemessen mit den Bayern, bei dem Schäfer Rafinhas Schuss etwa fabelhaft parierte. Nach dem verdienten 1:1 verlieh er Nürnbergs Engagement durch "warme Worte" an Thomas Müller Ausdruck. Ebenfalls fuchsig wurde Schäfer einen Samstag später, nachdem Fürths Sercan Sararer ihn angespuckt hatte. Eine starke Leistung in der ersten Halbserie 2012/13 unterstrich er in Bremen, als Schäfer bei seinem 200. Bundesliga-Einsatz für den FCN einzig beim irregulären Tor von Nils Petersen das Nachsehen hatte. In ebenfalls blendender Verfassung präsentierte sich Nürnbergs Nummer eins zum Rückrunden-Auftakt gegen den HSV, als sie - auch auf Kosten eines Nasenbeinbruchs - zahlreiche Gästechancen vereitelte.
In den nachfolgenden Partien bestätigte Schäfer als zuverlässiger Rückhalt diese Leistung. Beim richtungsweisenden 2:1-Auswärtserfolg in Augsburg wurde "Rapha" indes zur Lachnummer: Er ließ die Kugel nach einem harmlosen Kopfball aus den Händen flutschen und beförderte sie sich slapstickverdächtig durch die eigenen Beine. In Wolfsburg absolvierte Schäfer sein 300. Pflichtspiel für den FCN. Beim Heimsieg gegen Mainz noch mitschuldig am Ausgleich der Gäste, verhinderte er eine Woche später in München als einer der wenigen verlässlichen Club-Kantonisten bei der derben 0:4-Klatsche Schlimmeres. Bei der Derby-Fortsetzung zuhause gegen Fürth schien er - ansonsten kaum geprüft - bei Geis' spielentscheidendem Knaller machtlos.
Di. 21.05.13
Di. 21.05.13
Di. 21.05.13
Mo. 20.05.13
Mo. 20.05.13