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Spielersteckbrief: Robert Mak

20.07.2012 15:24 Uhr

Robert Mak

Robert Mak © Sportfoto Zink


Position: Mittelfeld

Im Verein seit: 2010

Geboren am: 08.03.1991

Größe (cm): 179

Gewicht (kg): 75

Spiele/Tore Bundesliga: 58/6

Spiele/Tore 2. Bundesliga: -/-

Nation: Slowakei

Länderspiele: 4

Bisherige Vereine: Manchester City (2006-2010), Slovan Bratislava (1997-2006)

Kurzportrait: Ihr fußballerisches Rüstzeug erhielt die quirlige, auf beiden Außenbahnen einsetzbare Offensivkraft bei Slovan Bratislava - dem Verein, von dem einst Goalgetter Robert Vittek an den Valznerweiher gewechselt war. Im zarten Alter von 15 Jahren wagte Mak den Sprung auf die Insel zu Manchester City. Bei den "Citizens" wurde sein Talent geformt und der Tempodribbler lernte, "wie schneller Fußball funktioniert". Mit ansprechenden Leistungen im Junioren-Bereich weckte der Slowake rasch das Interesse der Scouts auf der anderen Seite des Ärmelkanals. Im Sommer 2010 unterschrieb Mak einen Dreijahresvertrag beim FCN. In seiner ersten Bundesliga-Spielzeit für den Club kam er bei insgesamt 22 Einsätzen zumeist als Joker zum Zug. Dreimal paarte der Flügelflitzer seine Qualitäten in Sachen Dynamik, Raffinesse und Torabschluss dabei erfolgreich. Bei seinem zweiten Startelf-Einsatz 2011/12, dem Heimremis gegen Mainz, trat der Youngster als Torschütze und Assistgeber erneut positiv in Erscheinung, fiel dann aber in ein Loch. Erst im Saisonfinish kehrte Mak mit ansprechenden Leistungen zurück. Im Anschluss wurde sein Vertrag bis 2015 verlängert. 2012/13 sollte der junge Slowake den nächsten Karriereschritt machen.

So lief's 2012/13: In der Vorbereitung, beim bis auf sein Tor schmucklosem Nürnberger Pokal-Aus in Havelse und auch beim 1:1-Remis gegen Dortmund deutete "Robbie" erneut an, dass er diesen Schritt gehen kann. Kaum förderlich dürfte dabei sein, wenn der Youngster nicht durch Agilität auf dem Platz, sondern via Twitter auf sich aufmerksam macht. Nach einer "Zwitscher-Attacke" gegen Trainer Dieter Hecking wurde Mak vorrübergehend zur U23 zwangsversetzt, Anfang November wurde er begnadigt und beim 1:2 in Mainz wieder als Einwechselspieler eingesetzt. Unter Heckings Nachfolger, Michael Wiesinger, fand sich der Slowake zum Rückrundenstart gegen den HSV prompt in der Startelf wieder und belebte in Durchgang eins Nürnbergs Angriffsspiel über den Flügel deutlich. Beim 2:1 gegen Gladbach kam er von der Bank, verpasste aber, da Fohlen-Schlussmann ter Stegen auf dem Posten war, die Vorentscheidung. Eine tolle Mak-Woche verlängerte wenig später das Debüt in der A-Nationalmannschaft seines Heimatlandes. Im Verein läufte es für "Robbie" momentan indes nicht nach Plan - mahnende Wiesinger-Worte und Nicht-Nomnierungen für den 18-er-Kader inklusive. Auch ein Abgang des Slowaken scheint mittlerweile möglich, zumal der Slowake einen solchen auch via Instagramm ankündigte. Ungeachtet solcher Notizen gefiel Mak als einer der wenigen Nürnberger Offensivspieler beim Saisonfinale 2012/13. War eine solche Aussage beim 0:2 gegen Leverkusen durch entsprechende Ansätze bereits gerechtfertigt, wirbelte sich der Techniker beim 2:1 in Düsseldorf endgültig in den Fokus. Vom Defensiv-Verbund der Fortunen nicht zu greifen, fungierte ein raffinierter Mak im zentralen Mittelfeld enorm selbstbewusst, ballgewandt und mit Zug zum Tor. Durch einen präzisen Rechtschuss steuerte er zudem den zwischenzeitlichen Ausgleich bei. Auch beim Saisonabschluss gegen Bremen (3:2) glänzte Mak - mit zwei Torvorlagen - inklusive einem sensationellen Antritt vor dem letzten Nürnberger Treffer.  

  

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