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Spielersteckbrief: Tomas Pekhart

21.07.2011 10:13 Uhr

Tomas Pekhart

Tomas Pekhart © Sportfoto Zink


Position: Angriff

Im Verein seit: 2011

Geboren am: 26.05.1989

Größe (cm): 194

Gewicht (kg): 80

Spiele/Tore Bundesliga: 62/13

Spiele/Tore 2. Bundesliga: -/-

Nation: Tschechien

Länderspiele: 18 für Tschechien

Bisherige Vereine: Sparta Prag (2011), FK Jablonec (2010), Slavia Prag (2009-2010), Tottenham Hotspur (2009), FC Southhampton (2008), Tottenham Hotspur (2006-2008), Slavia Prag (2003-2006), TJ Klatovy (2002/03), TJ Susice (1995-2002)

Kurzportrait: Schon im Alter vom 17 Jahren zog es Tomas Pekhart auf die Insel. Von Slavia Prag wechselte der Tscheche in die Jugendakademie der Tottenham Hotspurs. In der Premier League erhielt er jedoch keine echte Chance und kehrte nach einem Gastspiel beim FC Southampton zurück nach Tschechien, wo Pekhart sich erst Slavia Prag, dann dem FK Jablonec anschloss. In der Heimat avancierte er mit 15 Treffern zum zweitbesten Torschützen der Liga und weckte so das Interesse von Sparta Prag. Kein Wunder, dass auch der Club auf den 1,94-Meter-Hünen aufmerksam wurde und ihn zur Saison 2011/2012 nach Nürnberg holte. Im FCN-Dress gelang Pekhart beim 1:0-Sieg in Berlin ein Einstand nach Maß. Die Spielstärke seines Vorgängers Julian Schieber brachte der Tscheche zwar nicht mit, dennoch schaffte der kopfballstarke Angreifer in seiner Premierensaison für den Club in 31 Partien respektable neun Tore. Dieser Arbeitsnachweis brachte der Solospitze auch das Ticket für die EM in Polen und der Ukraine ein, wo "Peki" hinter Platzhirsch Milan Baros jedoch nicht über Kurzeinsätze hinauskam.

So lief`'s 2012/13: Für die zurückliegende Spielzeit hatte sich Pekhart mindestens zehn Tore vorgenommen. Nummer eins erledigte er beim 1:1 gegen Dortmund, als er vor seinem Kopfballtreffer auch Gegenspieler Mats Hummels mit enorm hohem Luftstand beeindruckte. Im Natonaldress erfüllte Pekhart - nach zuvor 680 torlosen Minuten - in der WM-Quali gegen Malta seine Hauptaufgabe nach langer Wartezeit. Beim FCN indes stürmte zuletzt meist Polter von Beginn an. Als Joker machte der Tscheche immerhin als Assistgeber gegen Düsseldorf auf sich aufmerksam. Im Test gegen Brügge im Wintertrainingslager in Spanien betätigte sich sich der Angreifer ebenso als Torschütze, wie - jeweils in der Angangsformation am Start - zum Rückrundenauftakt gegen den HSV. Auch in Dortmund - bei der 0:3-Auswärtsschlappe - hätte Pekhart treffen können (,wenn nicht sogar müssen): Aus der Nahdistanz scheiterte er - beim Stand von 0:0 - mit dem Kopf aber an BVB-Schlussmann Roman Weidenfeller. Besser lief's für den Stürmer beim 2:1 gegen Gladbach, als er - gleichbedeutend mit dem 2:0 - den Club per platzierten Flachschuss endgültig auf die Siegerstraße brachte. Beim 3:0 gegen Schalke bereitete "Peki" Nürnbergs ersten Treffer gekonnt vor, beim 2:2 in Wolfsburg sorgte er eingewechselt für frischen Wind - da sein Kopfball in der Schlussphase an der Latte landete - nicht aber für den Siegtreffer. Beim 0:1 gegen Fürth zeigte der Tscheche bei einem Fallrückzieher artistische Qualitäten, blieb sonst aber glücklos. Gleichwohl war "Peki" beim erfolgreichen Saisonabschluss gegen Bremen (3:2) Nürnbergs letzter Treffer in dieser Spielzeit vorbehalten.      

  

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