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Spurwechsel auf St. Pauli: Fürth will Trotzreaktion zeigen

Keita-Ruel ist angeschlagen - Das Kleeblatt plagen arge Personalprobleme - 14.12.2018 13:01 Uhr

Abturn auf St. Pauli? Das Kleeblatt muss auf dem Kiez wahrscheinlich auch ohne Torjäger Daniel Keita-Ruel auskommen. © Sportfoto Zink / WoZi


Kleeblatt-Coach Damir Buric setzt bei der Ausrichtung seiner Mannschaft vor allem auf ein Motto: "Jetzt erst recht!" Nach den vielen unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen in der Anfangsphase der vergangenen Spiele nahm er wohlwollend zur Kenntnis, dass diesmal der erfahrene Erstliga-Schiedsrichter Felix Zwayer die Partie auf St. Pauli leiten wird.

"Ein schwieriger Moment für uns" 

Zusätzlich seien aber auch seine Spieler in Vorleistung gegangen: "Wir haben sehr viel analysiert. Sie haben klar angesprochen, was gefehlt hat." Nicht nur deshalb sei er "zuversichtlich, dass wir wieder in die Spur kommen". Zweifellos sei dieser Saisonabschnitt mit den hohen Niederlagen und vielen Gegentoren "ein schwieriger Moment für uns". Buric beharrt aber auf der Feststellung: "Es ist eine Momentaufnahme." Doch er muss auch konstatieren: "Wenn Probleme kommen, kommen sie von allen Seiten."

Denn zu den bereits abgemeldeten Verletzten Yosuke Ideguchi (Reha nach Kreuzbandriss), Shawn Parker (Innenbandanriss im Knie) und Elias Abouchabaka (Bänderriss im Sprunggelenk) gesellten sich in dieser Woche auch Torjäger Daniel Keita-Ruel, der angeschlagen noch nicht voll trainieren konnte, Maximilian Wittek mit Rückenproblemen und der auf dem Weg der Genesung scheinende Daniel Steininger (nach auskuriertem Innenbandanriss im Knie).

"Wir sind da, um uns zu wehren" 

"Unglück kommt selten allein", kommentiert Buric die Misere, ruft aber kämpferisch nach Hamburg: "Aber wir sind da, um uns zu wehren." Das Problem an der Sache nennt er jedoch gleich im Anschluss: "Bei St. Pauli läuft im Moment viel gut." Die Hamburger stellen derzeit "eine der besten Defensiven in der Liga". Zudem erlebe der Ex-Fürther Sami Allagui derzeit eine Hochphase, "er ist sehr gefährlich". Hinzu komme "internationale Klasse" mit Sobota, Miyaichi und Möller Daehli, "das ist ein gefühlter Erstligist".

Bei St. Pauli sehe man eine stabile Mannschaft, nicht zuletzt weil der Trainer Markus Kauczinski seit Monaten gute Arbeit leiste. Deshalb rate er seiner Mannschaft für diese Auswärtsfahrt eines: "Wir müssen klüger sein und die Balance zwischen Offensive und Defensive besser hinbekommen." Dann könne es sogar bei den starken Hamburgern etwas werden mit einem oder drei Punkten. Wie gesagt: "Jetzt erst recht!" 

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Martin Schano Fürther Nachrichten E-Mail

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