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Ohne den gelbgesperrten Nehrig und die verletzten Nöthe, Onuegbu und Tyrala, dafür erstmals von Beginn an mit Gerald Asamoah gelang Mike Büskens der vorübergehende Sprung an die Tabellenspitze.
Die Begegnung begann mit einem Paukenschlag. Eine eigentlich harmlose Freistoßflanke von der linken Seite wurde für Fürths Keeper Grün zum unlösbaren Problem. Der Schlussmann konnte den Ball nicht festhalten und servierte Proschwitz das Spielgerät auf dem Silbertablett. Der sagte "Danke" und staubte aus kürzester Distanz zur Gästeführung ab (5.).
Doch das Kleeblatt ließ sich nicht schocken. Nach Sararers Hereingabe drückte Asamoah das Leder keine zwei Minuten später zum Ausgleich über die Linie (7.), ehe die Spielvereinigung ihrerseits in Front ging. Diesmal zeigte sich die Paderborner Hintermannschaft nach einer Standardsituation indisponiert. Sararer zog ab und hatte Glück, dass Mohr den Ball unhaltbar ins eigene Tor abfälschte - 2:1 (11.).
In der Folge nahmen beide Teams etwas den Fuß vom Gas. Die Spielvereinigung kontrollierte das Geschehen, ließ Ball und Gegner laufen. Vom defensiv fortan ordentlich aufgestellten SCP kam im Spiel nach vorne wenig. Echte Torchancen konnte sich aber auch das Kleeblatt zunächst nicht mehr erarbeiten.
Erst kurz vor der Pause - Paderborn wurde gerade etwas mutiger - schlug Fürth ein drittes Mal zu. Occean spielte Mohr links im Fünfmeterraum schwindelig, ehe er Asamoah mustergültig bediente. Aus einem Meter Torentfernung musste der Ex-Nationalspieler nur noch den Fuß hinhalten, um den 3:1-Halbzeitstand herzustellen (45.).
Fürth blieb auch nach dem Seitenwechsel hungrig. Occean vergab zwar zunächst die Chance zum 4:1 (46.), eine Minute später durfte dann aber auch der Kanadier einen eigenen Treffer bejubeln. Von Sararer herrlich bedient, hatte der Angreifer keine Mühe, aus zwölf Metern die Vorentscheidung zu besorgen (47.).
War die Partie bis hierhin einseitig, wurde das Match spätestens jetzt zu einer Demonstration Fürther Überlegenheit. Paderborn war nicht im Stande, ernsthafte Gegenwehr zu leisten und konnte sich phasenweise kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien. Asamoah verpasste aus aussichtsreicher Position seinen dritten Treffer (56.), bevor Mavraj die auf Kruses Parade folgende Ecke von Prib zum 5:1 in die Maschen nickte (57.).
Mehr als eine halbe Stunde vor dem Ende war die Partie längst entsachieden. Die Büskens-Elf spielte weiter munter nach vorne, verschonte aber die überforderten Gäste und machte das halbe Dutzend nicht mehr voll. Occean vergab die dickste Gelegenheit zum 6:1 (73.), als er das Leder freistehend aus elf Metern über das Gäste-Gehäuse drosch.
Mit dem Sieg schob sich das Kleeblatt zumindest über Nacht wieder an die Spitze der 2. Liga. Abhängig vom Ausgang des Topspiels am Montagabend zieht allerdings entweder Düsseldorf oder die Frankfurter Eintracht wieder an Fürth vorbei, das somit am kommenden Sonntag als Tabellenzweiter zum Derby nach Ingolstadt reist.
Fr. 25.05.12
Fr. 25.05.12
Fr. 25.05.12
Do. 24.05.12
Di. 22.05.12