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SpVgg: In Leverkusen soll alles besser werden

Das Kleeblatt hofft auf Wiedergutmachung - Klaus fällt aus - 27.09.2012 16:25 Uhr

FÜRTH  - Drei Punkte in Mainz, ein Punkt in Wolfsburg: Die Auswärts-Auftritte der SpVgg Greuther Fürth können sich bislang richtig sehen lassen. Am Samstag muss die Büskens-Elf in Leverkusen ran - und hat nach dem erschreckenden 0:2 gegen Düsseldorf etwas gutzumachen.

Ernüchterung herrschte nach dem 0:2 gegen Düsseldorf bei Thomas Kleine, Max Grün und Co. Am Samstag in Leverkusen soll sich das nicht wiederholen.
Ernüchterung herrschte nach dem 0:2 gegen Düsseldorf bei Thomas Kleine, Max Grün und Co. Am Samstag in Leverkusen soll sich das nicht wiederholen.
Foto: Sportfoto Zink
Ernüchterung herrschte nach dem 0:2 gegen Düsseldorf bei Thomas Kleine, Max Grün und Co. Am Samstag in Leverkusen soll sich das nicht wiederholen.
Ernüchterung herrschte nach dem 0:2 gegen Düsseldorf bei Thomas Kleine, Max Grün und Co. Am Samstag in Leverkusen soll sich das nicht wiederholen.
Foto: Sportfoto Zink

Dreimal hat die SpVgg Greuther Fürth bisher zuhause gespielt, dreimal blieb das Kleeblatt ohne Punkt und Tor. Auswärts verlief die Punktejagd der Weiß-Grünen deutlich erfolgreicher: Dem 1:0-Sieg in Mainz folgte ein respektables 1:1-Unentschieden beim VfL Wolfsburg.

Am Samstag geht es nun zum zweiten Werksverein der Liga: Bei Bayer Leverkusen (15.30 Uhr) will die Spielvereinigung an die gute Leistung vom Wolfsburg-Spiel anknüpfen und die Heimpleite gegen Düsseldorf vergessen machen.

Schließlich lief am Dienstagabend im Ronhof wenig bis gar nichts zusammen. Waren die  Niederlagen gegen Bayern und Schalke aufgrund der Stärke der Gegner noch einkalkuliert, wähnte man sich mit dem Mitaufsteiger vom Rhein zumindest auf Augenhöhe - und wurde enttäuscht. 0:2 hieß es am Ende völlig verdient aus Fürther Sicht. Die Offensive trat kaum in Erscheinung, die Defensive war früh und gleich mehrmals nicht im Bilde. "Wir sind alle hinter unseren Möglichkeiten geblieben", fasste Innenverteidiger Mergim Mavraj treffend zusammen.

In Leverkusen soll und muss sich das ändern. Hoffnung machen dürften der Elf von Mike Büskens schwankenden Leistungen der Leverkusener: Dem souveränen 2:0 über Freiburg folgte eine klare 0:3-Pleite bei Meister Dortmund und ein müdes 0:0 in der Europa League gegen Charkiw. Es folgten zwei bessere Leistungen gegen Mönchengladbach (1:1) und in Ausgburg (3:1) - bleibt es bei diesem Rhythmus, wäre es wieder an der Zeit für einen Rückschlag.

Grund, alles in Frage zu stellen, besteht für Fürths Coach Mike Büskens aber natürlich nicht. Wenn überhaupt, dürfen sich Rahman Baba und Edgar Prib Hoffnung darauf machen, in die Startelf zu rutschen. Schließlich sorgten sie gegen Düsseldorf nach ihrer Einwechslung für ordentlich Schwung im Fürther Spiel. Verzichten muss das Kleeblatt auf die Dienste von Felix Klaus, der an einer Rippenprellung laboriert. Beim Gegner ist Stefan Reinartz mit Leistenproblemen nicht mit von der Partie.

Und noch etwas dürfte man in Fürth registrieren: Bayer-Teamchef Sami Hyypiä rechnet mit einem sehr defensiv und auf Konter ausgerichteten Kleeblatt. Mit dieser Meinung sind schon Felix Magaths "Wölfe" ins Spiel gegen Fürth gegangen - und mussten sich danach Pfiffe von den eigenen Fans anhören, weil die Mannschaft mit dem forschen Auftreten der Spielvereinigung überhaupt nicht zurechtkam und sich mit einem Zähler begnügen musste. Gelingt das auch am Samstag in Leverkusen, dürften in Fürth alle zufrieden sein.

Hier geht es zum Live-Ticker. Nach dem Spiel finden Sie an dieser Stelle wie gewohnt Analysen, Bilder und Stimmen vom Spiel.

  

cun


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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13
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