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Dreimal hat die SpVgg Greuther Fürth bisher zuhause gespielt, dreimal blieb das Kleeblatt ohne Punkt und Tor. Auswärts verlief die Punktejagd der Weiß-Grünen deutlich erfolgreicher: Dem 1:0-Sieg in Mainz folgte ein respektables 1:1-Unentschieden beim VfL Wolfsburg.
Am Samstag geht es nun zum zweiten Werksverein der Liga: Bei Bayer Leverkusen (15.30 Uhr) will die Spielvereinigung an die gute Leistung vom Wolfsburg-Spiel anknüpfen und die Heimpleite gegen Düsseldorf vergessen machen.
Schließlich lief am Dienstagabend im Ronhof wenig bis gar nichts zusammen. Waren die Niederlagen gegen Bayern und Schalke aufgrund der Stärke der Gegner noch einkalkuliert, wähnte man sich mit dem Mitaufsteiger vom Rhein zumindest auf Augenhöhe - und wurde enttäuscht. 0:2 hieß es am Ende völlig verdient aus Fürther Sicht. Die Offensive trat kaum in Erscheinung, die Defensive war früh und gleich mehrmals nicht im Bilde. "Wir sind alle hinter unseren Möglichkeiten geblieben", fasste Innenverteidiger Mergim Mavraj treffend zusammen.
In Leverkusen soll und muss sich das ändern. Hoffnung machen dürften der Elf von Mike Büskens schwankenden Leistungen der Leverkusener: Dem souveränen 2:0 über Freiburg folgte eine klare 0:3-Pleite bei Meister Dortmund und ein müdes 0:0 in der Europa League gegen Charkiw. Es folgten zwei bessere Leistungen gegen Mönchengladbach (1:1) und in Ausgburg (3:1) - bleibt es bei diesem Rhythmus, wäre es wieder an der Zeit für einen Rückschlag.
Grund, alles in Frage zu stellen, besteht für Fürths Coach Mike Büskens aber natürlich nicht. Wenn überhaupt, dürfen sich Rahman Baba und Edgar Prib Hoffnung darauf machen, in die Startelf zu rutschen. Schließlich sorgten sie gegen Düsseldorf nach ihrer Einwechslung für ordentlich Schwung im Fürther Spiel. Verzichten muss das Kleeblatt auf die Dienste von Felix Klaus, der an einer Rippenprellung laboriert. Beim Gegner ist Stefan Reinartz mit Leistenproblemen nicht mit von der Partie.
Und noch etwas dürfte man in Fürth registrieren: Bayer-Teamchef Sami Hyypiä rechnet mit einem sehr defensiv und auf Konter ausgerichteten Kleeblatt. Mit dieser Meinung sind schon Felix Magaths "Wölfe" ins Spiel gegen Fürth gegangen - und mussten sich danach Pfiffe von den eigenen Fans anhören, weil die Mannschaft mit dem forschen Auftreten der Spielvereinigung überhaupt nicht zurechtkam und sich mit einem Zähler begnügen musste. Gelingt das auch am Samstag in Leverkusen, dürften in Fürth alle zufrieden sein.
Hier geht es zum Live-Ticker. Nach dem Spiel finden Sie an dieser Stelle wie gewohnt Analysen, Bilder und Stimmen vom Spiel.

Di. 18.06.13
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