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SpVgg-Splitter: Jakolis, Sohm und Fürstner kommen nicht

Neues vom Kleeblatt: Gerüchte, Zahlenspiele und eine Absage - 07.06.2018 10:22 Uhr

Muss in der kommenden Saison mit weniger Geld auskommen: Kleeblatt-Sportdirektor Rachid Azzouzi. © Sportfoto Zink / MeZi


Spielerberater zeigen sich bisweilen einfallsreich, ihre Klienten ins Gespräch zu bringen. Da reicht eine Mail an ein Internetportal und schon werden sie als Neuzugänge der SpVgg Greuther Fürth gehandelt. So auch bei zwei Namen, die Kleeblatt-Sportdirektor Rachid Azzouzi nun auf Nachfrage der Fürther Nachrichten von der Liste streicht: Marin Jakolis und Pascal Sohm. "Den Namen Jakolis habe ich noch nie gehört", verrät Azzouzi ohne Umschweife. Die Verbindung zu Damir Buric lag nahe, denn schließlich war er es, der das Sturmtalent zu seinem Ex-Verein Admira Wacker Mödling lotste. Sohm ist Offensivspieler bei der SG Sonnenhof Großaspach, 26, und hat Drittliga-Erfahrung.


Azzouzi muss in diesem Sommer mit einem geringeren Lizenzspieleretat auskommen: Von bislang rund neun Millionen Euro wird der Etat um zehn Prozent gekürzt. Das Fachblatt kicker veröffentlichte nun weitere Zahlen, die das Kleeblatt betreffen: In der Rangliste der aktuell von der Deutschen Fußball-Liga ausbezahlten Fernsehgelder ist Fürth Sechster der zweiten Liga und erhält 12,368 Millionen Euro. Kurios: Obwohl Eintracht Braunschweig abgestiegen ist, stehen die Niedersachsen zwei Plätze vor Fürth in dieser Tabelle und kassieren 2,3 Millionen Euro mehr aufgrund der Erfolge in den vergangenen Jahren. Die Berechnung dieser Geldtabelle fußt auf einem im Vorjahr eingeführten Modell, das unter anderem die Zugehörigkeit zur ersten Liga sowie gute Platzierungen in jüngerer Vergangenheit und über die vergangenen 20 Jahre berücksichtigt. Da das Kleeblatt am Ende der abgelaufenen Saison nur 15. wurde, ist zu erwarten, dass die Medien-Einnahmen in der kommenden Saison auf 10,8 Millionen sinken.


Der nach drei Jahren bei Union Berlin vereinslose Stephan Fürstner hat auf FN-Nachfrage einer Rückkehr nach Fürth eine Absage erteilt.


Tabellenführer ist die SpVgg in der ebenfalls in die Berechnung einfließende Statistik, die Einsatzminuten lokal ausgebildeter U23-Lizenzspieler zählt. Die DFL belohnt den Einsatz junger Spieler in Fürth mit 1,418 Millionen Euro.


Zwei junge Spieler, die in der Fürther U23 ausgemustert wurden, haben neue Vereine gefunden: Christian Derflinger (24) hat sich dem Viertligisten Viktoria Köln in der Regionalliga West angeschlossen. Leon Volz (21) geht zu Wormatia Worms in die Regionalliga Südwest. 

Martin Schano Fürther Nachrichten E-Mail

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