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SV Johannis 07: Auch in Triberg hängen die Trauben hoch

Mario Besold hat sich wieder einsatzfähig gemeldet - 11.10.2012 20:16 Uhr

Der Aufsteiger wurde zwar anfangs – zusammen mit Johannis – als Abstiegskandidat gehandelt, doch seine Einkaufsliste sprach eine andere Sprache. Jedenfalls hat die Überraschungsmannschaft aus dem Schwarzwald zur Halbzeit schon 6:8 Punkte auf ihrem Konto, in Nürnberg siegte sie deutlich mit 26:12, während „07“ weiterhin auf den ersten Zähler wartet. Die Triberger Staffel weise „viele Parallelen mit der rumänischen Nationalmannschaft auf“, hat UdoSchmitt, der kommissarische Abteilungsleiter des Schlusslichts, schon erkannt.

Immerhin hat sich zumindest Mario Besold wieder einsatzfähig gemeldet. Und nach dem Stilartenwechsel darf Fabian Schmitt endlich griechisch-römisch ringen – doch bekommt es der deutsche Vizemeister gleich mit dem amtierenden Juniorenvizeweltmeister Victor Ciobanu (Moldawien, früher Rumänien) zu tun.

Neu in die „Erste“ rückt Stojan Iliev (60kg/Freistil), während der Bulgare Georgi Sredkov nun eine Gewichtsklasse höher (120kg/Freistil) antritt und in dem rumänischen Olympiateilnehmer Daniel Rares-Chintoan einen ebenso harten wie schweren Brocken vorgesetzt bekommt. Die Dürmeier-Zwillinge indes haben sich fest vorgenommen, ihre Vorrundenniederlagen wettzumachen. Weiterhin fehlen wird jedoch Olympiateilnehmer Aleksander Maksimovic, auf den die Johanniser aus finanziellen Gründen verzichten.

Die „Zweite“ strebt gegen Jena einen weiteren Heimsieg an

Mit neuem Mut geht auch die zweite Mannschaft die nächste Aufgabe in der zweiten Bundesliga Nord an: Nach dem deutlichen 8:28 beim Spitzenreiter FC Erzgebirge Aue wollen die Schützlinge von Günter Baumeister (8:4 Punkte) am Freitag (19.30, Zeisigweg) ihr Heimpublikum wieder mit einem Sieg verwöhnen – was gegen den KFC Jena (4:8) auch gelingen sollte. „Die junge Mannschaft kann weiterhin ohne Druck an den Start gehen. Deniz Menekse wird seine tolle bisherige Saison fortsetzen wollen und seine Kameraden bestimmt mitreißen“, gibt sich Udo Schmitt in diesem Fall recht optimistisch. 

Hermann Hempel

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