23°C
Donnerstag, 20.06. - 01:22 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Tennis: Kohlschreiber im Endspiel von München

Augsburger Profi setzt sich gegen Spanier Lopez durch - Haas im Halbfinale ausgeschieden - 05.05.2012 20:40 Uhr

München  - Dank einer starken Vorstellung gegen den Spanier Feliciano Lopez hat Tennisprofi Philipp Kohlschreiber seinen zweiten Sieg beim Münchner ATP-Turnier dicht vor Augen. Altstar Tommy Haas verabschiedete sich dagegen im Halbfinale von den BMW Open.

Philipp Kohlschreiber streckte die Arme empor und ballte die Fäuste. Mit einer starken Vorstellung machte der deutsche Tennisprofi am Samstag bei seinem Heimspiel den Einzug ins Endspiel des Münchner ATP-Turniers perfekt. Der Augsburger schaltete im Halbfinale nach hartem Kampf den Spanier Feliciano Lopez aus, gewann 6:2, 6:7 (4:7), 6:4 – nun hat Kohlschreiber tatsächlich beste Aussichten auf seinen zweiten Sieg auf dem bayerischen Sand nach 2007.

Im Finale trifft er am Sonntag auf den Kroaten Marin Cilic, der Altstar Tommy Haas alle Hoffnungen auf den großen Coup raubte. Nach drei Galavorstellungen in den ersten Runden blieb der Deutsche beim 3:6, 4:6 gegen den aufschlagstarken Hünen diesmal chancenlos.

Sieg wäre ein "Traum"

Als „Traum“ hatte der Bayer Kohlschreiber einen erneuten Erfolg bei den mit 450 000 Euro dotierten BMW Open immer bezeichnet, und tatsächlich hat er den insgesamt vierten ATP-Turniersieg seiner Karriere vor Augen. Die Bilanz gegen Cilic spricht für den 28-Jährigen: Von bisher sieben Duellen gewann Kohlschreiber vier.

Nach einer Turnierwoche voller Sonnenschein kam die plötzliche Kälte dem Südländer Lopez gar nicht recht – Kohlschreiber dagegen umso mehr. Mit präzisen Schlägen von der Grundlinie brachte er die Nummer 16 der Welt aus dem Konzept und sicherte sich früh den ersten Satz. Seine ersten beiden Matchbälle im zweiten Satz blieben ungenutzt, ein frühes Break im dritten Durchgang aber brachte die Vorentscheidung für die deutsche Nummer zwei hinter Florian Mayer.

Haas dagegen fand gegen den groß gewachsenen Cilic überhaupt keine Mittel, er schaffte nicht ein einziges Break. Ohne Satzverlust war der 34-Jährige in seinen ersten drei Begegnungen in München geblieben. Doch die Hoffnung, seine weiße Weste auch im Halbfinale zu behalten, zerschlug sich rasch. Nach den starken Vorstellungen gegen Landsmann Michael Berrer (erste Runde), den französischen Weltklassemann Jo-Wilfried Tsonga (Achtelfinale) und den Zyprer Marcos Baghdatis (Viertelfinale) war gegen den früheren Top-10-Mann Cilic nach nur 1:15 Stunden Endstation.

Haas hadert mit dem Wetter


Philipp Kohlschreiber steht nach dem Sieg über Feliciano Lopez im Finale von München.
Philipp Kohlschreiber steht nach dem Sieg über Feliciano Lopez im Finale von München.
Foto: Sven Hoppe (dpa)
Philipp Kohlschreiber steht nach dem Sieg über Feliciano Lopez im Finale von München.
Philipp Kohlschreiber steht nach dem Sieg über Feliciano Lopez im Finale von München.
Foto: Sven Hoppe (dpa)

„Das kalte Wetter war für meinen alten Körper nicht gut. Ich war irgendwann blockiert“, unkte der verletzungsgeplagte Haas, dem diesmal Rückenprobleme zu schaffen machten. Erst vor rund drei Wochen hatte er das ATP-Turnier in Houston absagen müssen – damals wegen Kniebeschwerden. Mit Mühe und Not wehrte Haas anfangs noch mehrere Breakbälle des Kroaten ab – beim Stand von 3:4 im ersten Satz musste er dann aber erstmals sein Aufschlagspiel und schließlich auch den gesamten ersten Durchgang verlieren geben. Kaum anders verlief Satz zwei: Lediglich ein Break reichte Cilic gegen einen teils unkonzentrierten Haas.

In seinem ersten ATP-Halbfinale seit fast drei Jahren fehlte ihm die Leichtigkeit der ersten drei Auftritte – für den Einzug ins Endspiel war das zu wenig. „Dennoch war es für mich die beste Woche seit langem“, bekannte er. 

Michael Brehme, dpa


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Nachrichten aus dem Sport

Fupa Banner

Fußball in der Region
Fußball in der Region
Spielberichte, Statistiken und Hintergründe von der Regionalliga bis zur B-Klasse. Umfassend, aktuell und kompetent.
User-Kommentare
Suche wird durchgeführt...

Fußballtippspiel

Themen Infobox 1. FC Nürnberg
Logo 1. FC Nürnberg
Gründungsdatum:
04.05.1900
Mitgliederzahl:
14.000
Kurzbeschreibung:
Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs.
Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte.
Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.
Deutscher Meister:
1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968
DFB-Pokalsieger:
1935, 1939, 1962, 2007
Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2012/13:
Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12
Internet:

Themen Infobox SpVgg Greuther Fürth
Logo SpVgg Greuther Fürth
Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550
Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren. Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangenheit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt. Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der Aufstieg in die Bundesliga gelang. Seit 1910 trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, seine Heimspiele im Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen. Bis mindestens 2040 spielt das Kleeblatt in seiner traditionellen Heimat am Ronhof.
Deutscher Meister:
1914, 1926, 1929
Internet: