Dienstag, 13.11.2018

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Tiger Pföderl vor Olympia: "Noch ist keine Nervosität da"

Die NZ fragte den Außenstürmer kurz vor dem Auftakt gegen Finnland - 14.02.2018 14:40 Uhr

Erwartet mit Finnland einen "sehr, sehr starken" Gegner: Leo Pföderl. © Sportfoto Zink / MaWi


Wegen einer Schulterverletzung samt Operation verpasste Pföderl die Weltmeisterschaft 2017 in Deutschland und damit sein Debüt bei einem internationalen Großereignis. In diesem Jahr gehört er dafür zum deutschen Eishockey-Nationalteam bei den Olympischen Spielen. Zum ersten Mal bei so einem Großereignis und zum ersten Mal überhaupt in Asien sammelt der 24-Jährige viele neue Eindrücke.

Am Donnerstag (4.10 Uhr MEZ) feiert der Nürnberger Angreifer, wie auch die beiden anderen Ice Tigers Patrick Reimer und Yasin Ehliz, seine olympische Premiere im Gangneung Hockey Centre.

NZ: Sie stehen vor Ihrem Debüt bei den Olympischen Spielen. Spüren Sie eine besondere Art von Nervosität, oder bleibt ein Eishockeyspiel ein Eishockeyspiel, Herr Pföderl?

Leo Pföderl: Also bis jetzt ist noch keine besondere Nervosität da. Alles ist ganz normal und ruhig. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es morgen am Spieltag etwas anders aussieht.

Sie sind auch zum ersten Mal in Ihrem Leben in Asien. Wie gefällt es Ihnen als bodenständigem Oberbayern aus Gaißach?

Pföderl: Es ist sehr interessant (lacht). Allerdings haben wir noch gar nicht so richtig viel von der Stadt und dem Land gesehen. Wir sind natürlich viel im Eisstadion, waren aber auch schon bei anderen Wettkämpfen als Zuschauer dabei. Es ist schön, dass man so etwas sehen und erleben darf.

Der erste Gegner der deutschen Auswahl ist mit den Finnen am Donnerstag der WM-Vierte des vergangenen Jahres. Wie schätzen Sie die Skandinavier vor diesem Duell ein?

Pföderl: Finnland ist sehr, sehr stark. Aber wir schauen auf uns und haben im Training keinen speziellen Fokus auf die Finnen gelegt. Sie sind eine schnelle und taktisch starke Mannschaft. Wir wollen besonders mit dem dagegenhalten, was unser Team auszeichnet: Einsatz und Kampfgeist. 

Fragen: Florian Jennemann

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