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Tigers verlieren im Penaltyschießen gegen Krefeld

3:4-Niederlage nach Penaltyschießen gegen Hamburg - 26.10.2012 22:36 Uhr

Nürnberg  - Wieder eine Niederlage, wieder im Penaltyschießen: Auch beim zweiten Spiel an diesem Wochenende gibt es eine Pleite für die Ice Tigers. Mit 3:4 verlieren die Franken gegen die Krefelder Pinguine.

Connor James (Mitte, im Spiel gegen EHC München) erzielte kurz vor Schluss den Ausgleichstreffer für die Ice Tigers.
Connor James (Mitte, im Spiel gegen EHC München) erzielte kurz vor Schluss den Ausgleichstreffer für die Ice Tigers.
Foto: Sportfoto Zink
Connor James (Mitte, im Spiel gegen EHC München) erzielte kurz vor Schluss den Ausgleichstreffer für die Ice Tigers.
Connor James (Mitte, im Spiel gegen EHC München) erzielte kurz vor Schluss den Ausgleichstreffer für die Ice Tigers.
Foto: Sportfoto Zink

Dabei gingen die Ice Tigers sogar im zweiten Drittel kurzzeitig in Führung. Doch am Ende stehen die Franken wieder mit leeren Händen dar.

Die Spielereignisse können Sie in unserem Ergebnisticker nachlesen.

Denkbar schlecht begann die Partie für die Ice Tigers, denn bereits nach vier Minuten klingelte es das erste Mal im Kasten der Nürnberger. Im Verlauf des ersten Drittels passierte dann lange Zeit nicht mehr viel, bis die Freezers in der 18. Minute ein zweites Mal zuschlugen. Mit einem 0:2-Rückstand ging es schließlich in die Drittelpause.

Dort fand Nürnbergs Coach Jeff Tomlinson anscheinend die richtigen Worte für seine Mannschaft. Die Ice Tigers kamen nun besser in die Partie und erzielten in der Konsequenz den Anschlusstreffer: Dusan Frosch bereitete den Treffer vor und Eric Chouinard vollendete zum 1:2. In der Folge wollten die Nürnberger mehr und drängten auf den Ausgleich. Dieser sollte kurz vor Ende des zweiten Drittels folgen, als Hamburgs Keeper einen Schlagschuss von Brett Festerling nicht festhalten konnte und Steven Rupprich abstaubte.

Das letzte Viertel hatte es dann nochmals in sich. Die Tigers erspielten sich einige Chancen, lediglich das nötige Glück fehlte ihnen zum Ausgleich. Dann der Schock: Zwei Minuten vor Schluss gelang den Hamburgern die erneute Führung und das, obwohl die Ice Tigers eigentlich besser waren. Hängen ließ man sich auf Seiten der Nürnberger allerdings nicht und gute drei Sekunden vor der Schlusssirene rettete Connor James seine Mannschaft in die Overtime.

In dieser passierte aber nicht mehr viel, sodass es ins Penalty-Schießen ging. Auch hier fehlte den Nürnberg Ice Tigers das nötige Glück, weshalb die Partie letztlich mit 3:4 verloren ging. Somit bestätigten die Nürnberger den Trend der letzten Wochen, indem sie zwar wieder ein Spektakel boten aber wieder verloren. Immerhin nehmen die Nürnberger einen Punkt mit aus Hamburg. Am Sonntag kommen nun die Krefeld Pinguine in die Arena.

Nicht auf den Schiedsrichter verlassen

Die Erinnerungen an die Krefeld Pinguine sind noch frisch. Vor knapp zwei Wochen feierten die Ice Tigers im Königpalast den ersten Auswärtssieg der Saison - und das auch dank der Hilfe des Unparteiischen. Referee Roland Aumüller stoppte einen Krefelder Befreiungsschlag und ermöglichte den Nürnbergern so unfreiwillig den Siegtreffer.

Darauf können die Tomlinson-Schützlinge am Sonntag freilich kein zweites Mal hoffen. Die Pinguine sind gut drauf, lediglich gegen Teams aus Bayern (drei Niederlagen in Folge) läuft es nicht. Eine vierte Pleite will die Truppe vom Niederrhein natürlich verhindern. Spannung ist also auch am Sonntag wieder garantiert. Neben unserem Liveticker erfahren Sie alles Wissenswerte rund um dieses Begegnung hier. 

eber/fsw


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Kurzbeschreibung:
Die Nürnberg Ice Tigers sind ein Verein in der Deutschen Eishockey Liga DEL; seit Mai 2009 firmiert die Mannschaft unter dem Namen Thomas Sabo Ice Tigers. Hervorgegangen ist das Profiteam aus dem EHC 80 Nürnberg, der seit 2009 auch wieder als Stammverein fungiert. Heimspielstätte ist seit 2001 die Arena Nürnberger Versicherung.
Die größten Erfolge waren bislang die erreichten Meisterschafts-Finalserien in den Jahren 1999 und 2007, in denen die Nürnberger jeweils an den Adler Mannheim scheiterten.
Nach der enttäuschend verlaufenen Saison 2011/2012, die die Tigers nur auf dem vorletzten Platz abschlossen, wollte die Mannschaft unter Trainer Jeff Tomlinson in dieser Saison wieder vorne angreifen, was bis in den Winter hinein jedoch misslang. Bengt-Ake Gustafsson sollte Nürnbergs Kufencracks als neuer Coach nun zurück in die Erfolgsspur bringen. Leider misslang dieses Vorhaben, die Ice Tigers scheiterten bereits in den Pre-Playoffs und Thomas Sabo hatte genug gesehen: Sportdirektor Lorenz Funk und Gustafsson mussten ihren Hut nehmen, am Kurt-Leucht-Weg standen die Zeichen auf Neuanfang.


Der Ice-Tigers-Kader in der Saison 2012/13

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