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Tor-Karneval! Köln feiert Schützenfest gegen Dresden

Auch der HSV erfüllt seine Aufgabe - Remis bei St. Pauli und Heidenheim - 10.11.2018 15:23 Uhr

Simon Terodde hat nach dem Schützenfest gegen Dresden bereits 16 Saisontore auf dem Konto. © Roland Weihrauch/dpa


1. FC Köln - SG Dynamo Dresden: 8:1 (2:0)

Das neue Stürmer-Traumpaar Simon Terodde und Jhon Cordoba hat den 1. FC Köln zum höchsten Ligasieg seit 13 Jahren geschossen. Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg schlugen die Rheinländer am 13. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga Dynamo Dresden am Samstag mit 8:1 (2:0). Cordoba (3.,51.) und Terodde (42.,46., 61.) erzielten bei ihrem ersten gemeinsamen Startelf-Einsatz in dieser Saison zusammen fünf Treffer. Zudem waren Nationalspieler Jonas Hector (56., 83.) und Louis Schaub (78.) vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Kölner Stadion erfolgreich.

Für die Gäste traf Baris Atik (72.). Durch den Sieg verbesserte sich die Mannschaft des zuletzt in der Kritik stehenden Kölner Trainers Markus Anfang mit 24 Punkten auf Platz zwei der Tabelle hinter dem Hamburger SV. Die stark in die Saison gestarteten Dresdner haben nach der höchsten Liga-Niederlage der Vereinsgeschichte mit 18 Punkten den Anschluss an die Aufstiegsplätze verloren.

FC St. Pauli - 1. FC Heidenheim: 1:1 (0:0)

Der FC St. Pauli hat seinen zweiten Tabellenplatz in der 2. Fußball-Bundesliga verloren. Die Hamburger kamen am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Marc Schnatterer brachte die Gäste vor 29.546 Zuschauern in der 52. Minute in Führung. Henk Veerman glich zehn Minuten später aus. Die Hanseaten rutschten durch das Remis hinter den Hamburger SV und den 1. FC Köln auf Platz drei. Sie könnten am Sonntag auch noch von der SpVgg Greuther Fürth oder Union Berlin verdrängt werden. Der 1. FC Heidenheim ist nach seinem sechsten Spiel ohne Niederlage Tabellenfünfter.

FC Erzgebirge Aue - Hamburger SV: 1:3 (1:1)

Der Hamburger SV hat mit seinem achten Saisonsieg die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga behauptet und zugleich den Rekord von Trainer Hannes Wolf ausgebaut. Der Bundesliga-Absteiger setzte sich am Samstag beim FC Erzgebirge Aue mit 3:1 (1:1) durch. Wolf ist damit der erste Coach in der HSV-Geschichte, der mit vier Pflichtspielsiegen startete. Vor 16.000 Zuschauern im ausverkauften Erzgebirgsstadion trafen Pierre-Michel Lasogga (21. Minute), Khaled Narey (63.) und Bakery Jatta (68.) für den HSV. Für die Auer, die ihre siebte Niederlage kassierten, traf Clemens Fandrich (23.).

SC Paderborn - Holstein Kiel: 4:4 (2:1) 

Der SC Paderborn hat in der 2. Fußball-Bundesliga seinen Heimnimbus gewahrt. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart kam am Freitagabend in einem turbulenten Spiel trotz einer 3:1-Führung aber nicht über ein 4:4 (2:1) gegen Holstein Kiel hinaus. Vor 10.035 Zuschauern in der Benteler-Arena sorgten Babacar Gueye (1. Minute), Philipp Klement (9.) und Ben Zolinski (41.) für die scheinbar sichere Führung des Aufsteigers. Doch Kingsley Schindler (7./80./Handelfmeter), Janni Serra (71.) und Alexander Mühling (74.) drehten die Partie zunächst zugunsten des Teams von Tim Walter, ehe Zolinski mit dem Ausgleich in der 90. Minute den Ostwestfalen noch das Remis rettete.

SV Sandhausen - MSV Duisburg: 0:0 (0:0)

Der SV Sandhausen und der MSV Duisburg treten im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga auf der Stelle. Die Kurpfälzer präsentierten sich am Freitagabend gegen die punktgleichen Duisburger erneut heimschwach und kamen nicht über eine 0:0 gegen den Tabellennachbarn hinaus. 5534 Zuschauer im BWT-Stadion sahen ein typisches Kellerduell mit wenig Höhepunkten und Torraumszenen. Immerhin verließ Sandhausen mit dem Remis vorübergehend die Abstiegsränge. Der Ex-Bundesligist holte den achten Punkt im fünften Spiel mit Trainer Torsten Lieberknecht und rückte auf Platz 16 vor.

 

  

mw/dpa

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