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Tschechische Nationalelf rief Ex-Kapitän Galasek

Früherer Club-Profi wird als Co-Trainer tätig - 24.09.2012 20:37 Uhr

Tomas Galasek kürzlich bei einem Schautraining mit den Mädels des Post SV. © Sportfoto Zink


NZ: Herr Galasek, wie sind Sie denn zu Ihrem neuen Job gekommen?
Tomas Galasek: Vladimir Smicer, mit dem ich noch zusammengespielt habe, ist Manager der tschechischen Nationalmannschaft. Er hat nach der Europameisterschaft Kontakt zu mir aufgenommen und gefragt, ob ich bei der Nationalmannschaft nicht als Co-Trainer fungieren würde. Der Moment hat sehr gut gepasst, und so habe ich zugesagt.

NZ: Bleiben Sie hier in Eckental wohnen, wo Sie mit Ihrer Familie eine neue Heimat gefunden haben?
Galasek: Ja, natürlich. Die Grenze ist nahe, ich bin mit dem Auto in drei Stunden in Prag. Das ist unproblematisch. Außerdem werde ich künftig hier die tschechischen Spieler beobachten, die in Deutschland spielen – es sind ja sechs oder sieben in der Bundesliga aktiv. Deswegen ist es für mich kein Problem, dass ich hier weiterhin wohnen bleibe. Momentan jedenfalls – vielleicht suchen sie beim tschechischen Verband ja auch jemand anderen, wenn die Ergebnisse schlecht ausfallen (lacht).

NZ: Sie trainieren ja seit einiger Zeit auch die D-Junioren des FSV Bruck, bei denen Ihr Sohn mitspielt. Werden Sie das weitermachen?
Galasek: Ich kann beides kombinieren. Es macht mir einfach sehr viel Spaß mit den Jungs. Und wenn ich in Zukunft pro Monat vielleicht zehn Tage weg bin, habe ich bei Bruck einen Trainerkollegen, der mich vertritt. 

Philipp Roser

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