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Vertragsauflösung: Fürth verständigt sich mit Vukusic

Kleeblatt-Manager Yildirim spricht von einer "fairen Lösung" - 15.03.2017 14:54 Uhr

Ist in Fürth Geschichte: Ante Vukusic wird nicht mehr für das Kleeblatt auf Torejagd gehen.

Ist in Fürth Geschichte: Ante Vukusic wird nicht mehr für das Kleeblatt auf Torejagd gehen. © Sportfoto Zink


Die SpVgg Greuther Fürth hat den Vertrag mit Stürmer Ante Vukusic aufgelöst. Damit geht eine Hängepartie zu Ende, die im Sommer niemand vorhergesehen hatte. Der Kroate war im Winter 2015/16 als vereinsloser Spieler an den Ronhof gekommen und deutete in 14 Einsätzen seinen Torriecher an.

Einen seiner beiden Treffer markierte der Angreifer beim 1:1 gegen den SC Paderborn, "ein sehr wichtiges Tor", rief Kleeblatt-Manager Ramazan Yildirim vor kurzem noch in Erinnerung. Unter diesem Eindruck verlängerte Yildirim den auslaufenden Arbeitsvertrag mit Vukusic um zwei Jahre. Der damalige Trainer Stefan Ruthenbeck sah in ihm einen der Gewinner der Sommervorbereitung. Doch schon nach zwei Spielen hatte Serdar Dursun ihn in der Anfangsformation als Sturmspitze verdrängt, bis heute kam er auf nur sieben Einsätze.

Der Tiefpunkt seiner Zeit in Fürth kam dann nach der Winterpause: Im Training wirkte er lustlos. Yildirim kommentierte die Eindrücke so: "Wir sind nicht zufrieden mit ihm." Trainer Janos Radoki sah ihn in der Hierarchie in der Offensivabteilung an letzter Stelle. Nachdem er zum U23-Training verbannt worden war und eine Woche Heimaturlaub gemacht hatte, einigten sich nun beide Parteien auf die Vertragsauflösung."Wir haben eine faire Lösung gefunden", ließ Yildirim via Pressemitteilung wissen, "die dem Spieler und uns gerecht wird."

Aufatmen im Wortsinn kann derweil Robert Zulj. Nicht etwa, weil er einen Konkurrenten weniger im Team hat, sondern weil er schon am heutigen Mittwochnachmittag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnte. Am Sonntag beim 1:1 gegen den SV Sandhausen musste Zulj nach 27 Minuten wegen Atemnot vom Feld. Die Diagnose am Montag gab Hoffnung, dass er am Samstag gegen Stuttgart wieder fit ist – es war "nur" eine Rippenprellung, wenn auch eine schmerzhafte.

Ebenso wieder trainieren konnte Abwehrchef Marcel Franke, der noch in Sandhausen fehlte. Bei ihm hatte sich nach einer Prellung im Derby Flüssigkeit im Knie gesammelt. Auch Mathis Bolly übt nach überstandenen Oberschenkelproblemen wieder mit den Kollegen. Im Lazarett sitzen weiterhin Sebastian Freis (Kniereizung) und Stephen Sama (Weisheitszahn-OP).

Zlatko Tripic muss wegen anhaltender Beschwerden in der Leistengegend in den nächsten Tagen erneut operiert werden; bereits im Januar wurde ihm ein Nerv gekappt. Eine Rückkehr im Kleeblatt-Trikot ist damit nur schwer vorstellbar. Am Saisonende läuft sein Vertrag aus.

Auch Johannes van den Bergh muss pausieren, weil er in Sandhausen einen Schlag auf die Wade bekam.

Ab nach Nürnberg!

Am Donnerstag ist um 10.30 Uhr öffentliche Pressekonferenz auf der Messe "Freizeit, Touristik und Garten" in Halle 6 der Messe Nürnberg. Um 13 Uhr ist Training. Am Freitag wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit geübt.

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Solide Kleeblatt-Noten: Captain Caligiuri hebt den Schnitt

Gut begonnen, stark nachgelassen und am Ende doch noch einen Punkt geholt. So oder so ähnlich kann man den Kleeblatt-Auftritt in Sandhausen zusammenfassen. 1:1 hieß es aus Fürther Sicht dank eines eingewechselten Angreifers am Hardtwald. Und die Noten? Die sind zum Teil okay, zum Teil aber auch nicht.


 

Martin Schano

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