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Vertragsverlängerung? Buric konzentriert sich auf Kiel

Kleeblatt-Coach hat mit seinem Team eine schwere Hausaufgabe vor der Brust - 14.09.2018 08:03 Uhr

Das Thema ist wichtig: Mit seinen Jungs spricht Damir Buric über die anstehenden Aufgaben, wohl nicht aber über seine persönliche Zukunft in der Kleeblattstadt. © Sportfoto Zink / WoZi


Günther und Franz: Die Länderspielpause

Platz fünf in der Zweitliga-Tabelle, noch keine Niederlage, dafür acht Punkte nach vier Spielen. Bei der SpVgg Greuther Fürth kann man sich über einen gelungenen Saisonstart freuen. Vor allem der Gegensatz zur vergangenen Spielzeit, als man zwölf Spieltage brauchte, um mehr als sieben Zähler einzufahren, ist riesig. Im Verein ist man zufrieden – offenbar auch mit der Arbeit von Trainer Damir Buric. Dessen Vertrag läuft 2019 aus. "Wir werden uns zeitnah zusammensetzen", hat Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins kicker Gespräche über eine Vertragsverlängerung angekündigt.

Parallelen zu Freiburg 

Buric selbst will dazu öffentlich nicht viel sagen. "Über meine Personalie würde ich am liebsten nicht so gerne reden", sagt der Trainer: "Was mich interessiert, ist mein Team." Dass er sich in Fürth sehr wohlfühlt, betont er aber ebenfalls. "Ich habe ein gutes Team um mich, es ist eine familiäre Atmosphäre hier", sagt Buric: "Ich sehe viele Parallelen zu meiner Zeit beim SC Freiburg." 

Mit Holstein Kiel trifft das Kleeblatt am Samstag (Anpfiff 13 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de) auf eine Mannschaft, die ähnlich gut in die Saison gestartet ist. Wie Fürth sind auch die "Störche" noch ungeschlagen, in der Tabelle stehen sie dank der besseren Torbilanz einen Rang über den Fürthern. Das ist durchaus eine kleine Überraschung, nach einem großen personellen Umbruch hatten nicht wenige Beobachter den Kielern eine schwere Saison prophezeit. Doch nicht zuletzt dank kluger Transfers wie dem südkoreanischen WM-Teilnehmer Jae-Sung Lee steht der vergangene Tabellen-Dritte bislang gut da. "Es ist eine Mannschaft, die gegen den HSV gezeigt hat, wozu sie in der Lage ist", warnt Buric, der von seinem Team trotzdem eine selbstbewusste Spielweise fordert: "Wir werden versuchen, unser Spiel durchzubringen." 

Buric kann dabei voraussichtlich auf alle seine Spieler zurückgreifen, Verletzte gibt es im Kader momentan keine. Auch Kapitän Marco Caligiuri, zuletzt mit muskulären Problemen wiederholt angeschlagen und in der Vorbereitung zeitweise mit einem Muskelfaserriss in der Wade außer Gefecht gesetzt, ist mit an Bord. "Wenn man die Vorbereitung nicht voll durchgemacht hast, dann hinkst du hinterher und willst das aufholen. Das ist ein ganz normaler Prozess. Diese Zeit werden wir ihm geben, weil er ein sehr wichtiger Spieler für uns ist", sagt Buric.

Green ist wichtig 

Auch die Nationalspieler - Julian Green war für die USA unter anderem gegen Brasilien im Einsatz, Maximilian Bauer und Elias Abouchabaka spielten für die deutsche U19-Nationalmannschaft – sind gesund wieder in Fürth angekommen. Green wird am Donnerstag zum ersten Mal mit der Fürther Mannschaft trainieren - ob er nach der weiten Reise auch gleich ein Startelf-Kandidat ist, bleibt abzuwarten. "Ich würde ungern auf ihn verzichten", sagt Buric.  

Alexander Pfaehler E-Mail

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