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Vier Spiele in zwölf Tagen: Für den FCN wird's strapaziös

DFL-Terminierung sorgt für Unmut beim 1. FC Nürnberg - 19.02.2016 13:24 Uhr

Haben ein heftiges Programm vor sich: Die Club-Akteure "dürfen" in zwölf Tagen viermal ran.

Haben ein heftiges Programm vor sich: Die Club-Akteure "dürfen" in zwölf Tagen viermal ran. © Sportfoto Zink / WoZi


Fußballspieler spielen am liebsten - welch Überraschung - Fußball. Und zwar unter Wettkampfbedingungen, wenn es in Ligen und Pokalwettbewerben um Siege geht. Schöner als schnödes Training ist das natürlich allemal. "Von Spiel zu Spiel schauen", diesen Allgemeinplatz bemühen Trainer und auch Spieler dann gerne, wenn ein Team einen Lauf hat, man aber seine (Aufstiegs-)Ambitionen nicht an die große Glocke hängen möchte.

Von Spiel zu Spiel schaut der 1. FC Nürnberg allerdings jetzt im wahrsten Sinne des Wortes in doppelter Hinsicht, denn für vermeintlich schnödes Training bleibt im engen Terminkalender kaum noch Zeit. Für den FCN wird es in den kommenden knapp zwei Wochen zweifelsohne anstrengend - denn die Terminplaner der DFL haben dem Club vier Partien in zwölf Tagen auferlegt.

Maximal drei Tage Pause zwischen den Spielen

Montag hat der FCN das Gastspiel in Düsseldorf, Freitag kommt der ewige Rivale Fürth nach Nürnberg, Dienstag geht es in der englischen Woche nach Sandhausen und schon am Freitag mit der Heimpartie gegen Kaiserslautern weiter. Zwischen den Begegnungen hat der Club somit maximal drei Tage Zeit zur Regeneration. Ein ganz schön strapaziöses Programm.

Sonderlich glücklich ist man beim FCN mit der Spielplansgestaltung nicht - aus zwei Gründen. Sportvorstand Andreas Bornemann sagte gegenüber der BILD-Zeitung: "Wir haben das natürlich registriert und unseren Unmut bei der DFL hinterlegt." Unmut gibt es zudem darüber, dass das als Hochrisikospiel eingeschätzte 260. Derby gegen das Kleeblatt an einem Freitagabend stattfindet.

Meeske: "Erheblicher organisatorischer Faktor"

Michael Meeske, kaufmännischer Vorstand des Clubs, gab bereits im Dezember zu: "Sicherlich ist die Terminierung auf einen Werktag ein erheblicher organisatorischer Faktor." Denn dadurch sind sowohl An- und Abreisemöglichkeiten als auch Parkmöglichkeiten eingeschränkt, zudem sehen Polizei und Ordnungsdienst bei Tagspielen natürlich mehr und können besser kontrollieren und eingreifen. Erschwerend kommt hinzu, dass just am gleichen Abend auch noch die Thomas Sabo Ice Tigers um 19.30 Uhr die Kölner Haie zum Heimspiel in der Nürnberger Arena erwarten.

Mehr Stress für Spieler, Organisatioren, Polizei und Sicherheitsdienst - all das hat die die Spieltags-Planer der DFL bei der Terminierung der Begegnungen offenbar nicht groß tangiert.

  

at/apö

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