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Volles Derby-Haus? Der Club macht die Blöcke auf

FCN-Fans können beim anstehenden Nachbarschaftsduell in die Südkurve - 06.02.2018 17:46 Uhr

Die Nordkurve war beim letzten Frankenderby natürlich voll. Mehr oder weniger zornige Club-Fans können im nächsten Nachbarschaftduell in der Noris auch in der Südkurve Platz finden. © Sportfoto Zink / WoZi


Freie Platzwahl? Bitteschön! Ein kurzer Blick auf den seit Montag auch für Nichtmitglieder im Internet laufenden Vorverkauf genügt - zumindest dem geübten Betrachter. Die Blöcke 27, 29, 32 sind für das Frankenderby - das älteste und bedeutendste Nachbarschaftsduell Deutschlands geht am 3. März in seine 264. Runde - geöffnet.

Was vom Informationsgehalt zunächst nach Clubfan-Bingo klingt, wird interessant, wenn man weiß, dass die Blöcke 27, 29, 32 in der laufenden Saison eigentlich dicht bleiben sollten. Aus "wirtschaftlichen Gründen" - so hatte es der FCN im Mai des Vorjahres angesichts einer “gleichbleibenden Zuschauererwartung“ erklärt und Kosten für Security-Mitarbeiter da mit eingerechnet - blieben die hier verorteten Plätze in der Südkurve seitdem leer. Bei Highlightspielen - so hieß es damals schon - wolle man die Blöcke jedoch auch für eigene Fans wieder öffnen. 

Im Derby macht der Club dies nun. Die Intention des Aufstiegsanwärters, der auch im Lokalvergleich mit Fürth auf die lautstarke Unterstützung seiner Anhänger hofft, ist klar. Der aktuelle Zuschauerschnitt soll deutlich angehoben werden. Aktuell liegt dieser nach elf Partien im heimischen Stadion bei 26.831, was im Zweitliga-Ranking zwar Platz eins bedeutet, aber noch nicht das ist, was sich die Verantwortlichen in Nürnberg vorstellen. Ein volles Haus gegen abstiegsbedrohte Kleeblättler würden sie sich beim Club Anfang März sicher wünschen. Bei den letzten Kraftproben in Liga zwei war dies nämlich nicht der Fall. 

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FCN feiert Derbysieg! Tore, Teuchert und ein nervenstarker Gjasula

Das 263. Frankenderby war eine muntere Angelegenheit. Großen Anteil daran hatte der Club, der vor dem 3:1 jenseits der Stadgrenze 38 Jahre nicht mehr im Ronhof gewonnen hatte. Mikael Ishak, der in acht Tagen zum fünften Mal für den FCN traf, eröffnete für die Gäste, Cedric Teuchert stockte auf. Doch dann trat Jurgen Gjasula zum Elfmeter an und gab das Fanal für einen Fürther Sturmlauf, den der Club-Kapitän erst in der Nachspielzeit stoppte. Doch sehen Sie selbst!


  

apö

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