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Vom Suchen und Finden der richtigen Balance

Vier Wochen vor Roth versucht Michael Hofmann, mit der Vorbereitung zufrieden zu sein - 11.06.2012 09:40 Uhr

Es ist Sommer geworden: Michi Hofmann beim Lauftraining.

Es ist Sommer geworden: Michi Hofmann beim Lauftraining. © Mark Johnston


Weniger als vier Wochen sind es noch bis zum Challenge in Roth. In manchen Momenten ist sich Triathlet Michael Hofmann nicht sicher, was er davon halten soll. "Meine Güte", denkt er dann, "ich habe noch nicht alles geschafft." Zwei bis drei Wochen mehr Zeit für das Training - der 31-Jährige würde wohl nicht ablehnen.

Dementsprechend hatte auch die vergangene Woche einen vollen Trainingsplan zu bieten. Das Wetter meinte es vor allem am Donnerstag gut mit Hofmann, der bis nach Donauwörth fuhr und sich dabei auch von den Windrädern auf den Höhen des Jura leiten ließ. An denen liest Hofmann nämlich die Windrichtung ab und richtet es sich so ein, dass er auf dem zweiten Teil der Strecke Rückenwind hat. Ja, auch für erfahrene Ausdauersportler lässt es sich so besser aushalten.

Apropos aushalten: Sich und die Grenzen seines Leistungsvermögens einzuschätzen, fiel Hofmann nicht immer leicht, und ein bißchen ist das heute auch noch so. Als Sportler gibt er immer alles und hat dabei auch die Erfahrung machen müssen, dass er seinem Körper zu viel zumutet. Doch der Gedanke, nicht genug trainiert zu haben, wird inzwischen oft begleitet von einem Satz, der die Erfahrung ausstrahlt, über die Hofmann verfügt: "Eigentlich habe ich genug trainiert, man kann nicht alles haben."

In der laufenden Woche wird er allerdings nochmal alles geben. Nur ein Feuerwehr-Dienst ist zu bewältigen, den Rest der Woche hat Hofmann Zeit für das Training. Vorgenommen hat er sich vor allem Kraftausdauer-Training am Berg. "Was dann am Ende des Wettkampfes herauskommt, steht in den Sternen", sagt Hofmann zum Abschluss.

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Michi Hofmann - ein extrem-ausdauernder Feuerwehrmann

Seit seiner Kindheit dreht sich Michi Hofmanns Leben um Triathlon. Geboren und aufgewachsen zwei Kilometer Luftlinie vom früheren Schwimmstart des Rother Langdistanz-Triathlons entfernt, wurde er früh von der Faszination dieser Sportart gepackt. Seitdem reiht er Erfolg an Erfolg. Selbst seinen Beruf als Feuerwehrmann verdankt er dem Triathlon: Ein anderer Athlet brachte ihn bei einem Gespräch zufällig auf die Idee.


 

Gary Cunningham

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