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Vukusic stellt sich beim Kleeblatt vor - Weilandt weg

Personalkarussell bei der Spielvereinigung dreht sich auf Hochtouren - 27.01.2016 16:49 Uhr

Ante Vukusic weiß, wie man sich durchsetzt. Unter Beweis stellen kann das der Kroate wohl bald auch beim Kleeblatt.

Ante Vukusic weiß, wie man sich durchsetzt. Unter Beweis stellen kann das der Kroate wohl bald auch beim Kleeblatt. © dpa


 "Er hat einen guten Eindruck hinterlassen“, sagte Ramazan Yildirim am Mittwoch mit Blick auf den Kroaten, ehe der Kleeblatt-Manager mit Präsident Helmut Hack wieder die Köpfe zusammensteckte oder ans Handy ging. Der Transfermarkt ist in der letzten Woche am Brummen. "Es passieren gerade einige interessante Dinge", meinte Yildirim, der laut Pressesprecher Immanuel Kästlen seit seinem Amtsantritt gefühlt "35.000 Telefonate" führen musste.

Bei Vukusic war es einfacher. Über seinen Berater fand der 24-Jährige auf die Kronacher Hard. "Er ist ein zentraler Stürmer, ein bisschen Typ Straßenfußballer, der spielerische Lösungen sucht", sagt Stefan Ruthenbeck. Am Dienstag, es war die erste Einheit nach der Rückkehr aus dem Trainingslager, musste sich Vukusic in Spielformen beweisen. "Das hat er richtig gut gemacht", sagt Ruthenbeck. Bis Freitag sollte der 1,77 Meter große Offensivkünstler vorspielen. "Eigentlich", sagt Ruthenbeck. Bereits am Mittwoch sollen nun erste Gespräche stattfinden. "Er hat noch ein Angebot von einem anderen Verein vorliegen. Irgendwo am Rand von Europa", meinte der Trainer, dem es gefällt, "dass einer, der in Kroatien als großes Talent gilt, sich hier bei seiner ersten Teststation so reinhängt."

Für 3,7 Millionen war der ehemalige U21-Nationalspieler im August 2012 von Hajduk Split zum italienischen Klub Delfino Pescara gewechselt. Den Durchbruch schaffte er nicht, wechselte stattdessen auf Leihbasis erst in die Schweiz nach Lausanne, dann nach Belgien zu Waasland Beveren. Im Oktober 2015 schließlich löste er den Vertrag mit Pescara auf. Und hat sich seitdem ordentlich fit gehalten. "Seine Werte bei der Leistungsdiagnostik waren gut", verrät Ruthenbeck, der sich eine Zusammenarbeit mit Vukusic gut vorstellen kann: "Ich bin prädestiniert, mit solchen Leuten zu arbeiten. Jurgen Gjasula habe ich einst auch hinbekommen."

Proschwitz ist uninteressant

"Kein Thema für Fürth", sagt Yildirim hingegen ist Nick Proschwitz. Der Stürmer des SC Paderborn wurde nach einem Eklat im Trainingslager von den Ostwestfalen suspendiert. Es wäre den eigenen Fans auch nicht vermittelbar, erst Diskosünder Stefan Thesker in die U23 zu degradieren und mit Proschwitz einen Problemfall einzukaufen.

Weilandt, Trybull und Fokus auf die Außenbahn

Als fix gilt mittlerweile der Abgang von Tom Weilandt. 1860 München und die SpVgg sollen sich geeinigt haben, der Transfer Richtung Landeshauptstadt steht unmittelbar bevor. Als Hängepartie erweist sich hingegen die Personalie Tom Trybull. Der defensive Mittelfeldspieler ist seit Anfang Januar als Trainingsgast beim Drittligisten Hansa Rostock. Über die Modalitäten einer Ausleihe bis Saisonende oder gar ein Verkauf besteht bislang keine Einigung.

Und auch die Fürther suchen weiter Personal. „Wir schauen noch auf der Außenbahn“, sagt Ruthenbeck, der immer betont hatte, dass er bei einem Wechsel Weilandts gerne einen Ersatz haben möchte. 

Martin Ferschmann

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