Dienstag, 26.03.2019

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Warnung vor Dresden: SpVgg-Coach Leitl blickt nach unten

Für das Spiel gegen Dynamo sind fast alle Spieler fit - 08.03.2019 09:29 Uhr

"Das Feld kann ganz schnell zusammenrücken": Kleeblatt-Trainer Stefan Leitl versäumt es nicht, den Blick auch nach unten zu richten. © Sportfoto Zink / WoZi


Die im Zustandekommen unglückliche 0:1-Niederlage beim Hamburger SV, hat Stefan Leitl schnell abgehakt. Oder besser gesagt: schnell abhaken müssen. Nach dem Montagabendspiel beim HSV steht bereits am Sonntag die nächste Partie für das Kleeblatt an: das Heimspiel gegen Dynamo Dresden (Anpfiff 13.30 Uhr, Live-Ticker bei nordbayern.de). Noch in der Kabine und später im Hotel begann in der Hansestadt die Aufarbeitung der Niederlage, die nicht zuletzt durch eine falsche Schiedsrichterentscheidung beeinflusst wurde. Wobei es die Mannschaft auch versäumte, aus ihren Offensivbemühungen heraus ein Tor zu erzielen. Die Opferrolle wollte Leitl jedenfalls "auf keinen Fall annehmen": "Ich bin sicher, dass uns das enger zusammenschweißt."


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Am Mittwoch musste das Team nicht trainieren, "um den Kopf frei zu bekommen" (Leitl), seit Donnerstag läuft die Vorbereitung auf das Spiel gegen Dynamo. "Es ist wichtig, dass wir nicht nach hinten schauen", sagt der Trainer: "Wir wollen gar nicht erst Ausreden beim Schiedsrichter suchen, sondern wir wissen, dass wir unsere Leistung auf dem Platz bringen müssen."

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Im Montagabendspiel muss das Kleeblatt ab 20.30 Uhr gegen den Hamburger SV ran. Stefan Leitl schickte seine Mannschaft mit nur einer Veränderung in der Startelf in die Partie, Paul Seguin durfte wieder von Anfang an auflaufen. Selbst das 0:0 wäre nach dem Auftritt für die Fürther eigentlich zu wenig gewesen. Die Gelb-Rote Karte und das späte Gegentor waren da mehr als bitter.


Die braucht es gegen Dresden, das in der Tabelle nur einen Platz und zwei Punkte hinter dem Kleeblatt liegt. Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt, um sich wieder mehr Distanz zu den Abstiegsrängen zu verschaffen – und zu den angestrebten 40 Punkten (momentan hat die SpVgg 29). "Man weiß aus der Vergangenheit, dass das Feld ganz schnell zusammenrücken kann. In der oberen Tabellenhälfte ist das schon geschehen", warnt Leitl.


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Die Sachsen sind dabei nicht so leicht einschätzbar. Denn vor knapp zwei Wochen hat die SG Dynamo nach einer 0:2-Niederlage gegen den SV Darmstadt 98 ihren Trainer Maik Walpurgis beurlaubt. Neuer Coach ist der bisherige B-Junioren-Trainer Cristian Fiél. Unter ihm spielten die Dresdner am vergangenen Wochenende 2:2 gegen den VfL Bochum, nachdem man schon 0:2 zurückgelegen hatte. "Sie spielen sehr emotional und sind in beiden Halbzeiten in zwei verschiedenen Grundordnungen angetreten. Das macht es eine schwere, aber auch interessante Aufgabe, sich auf sie einzustellen", sagt Leitl.

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Ist das bitter: Die SpVgg Greuther Fürth macht ein Riesenspiel, steht am Ende aber trotzdem mit leeren Händen da. Mit 0:1 unterlag das Kleeblatt unglücklich beim HSV und musste sich zusätzlich über einen fragwürdigen Platzverweis ärgern. Die Noten für die engagierten Kleeblatt-Profis bewegen sich hauptsächlich zwischen 2 und 4.


Alle Spieler sind fit, lediglich Hans Nunoo Sarpei, der erst seit kurzem wieder große Teile des Mannschaftstrainings absolviert, dürfte noch keine Option sein. Offen ließ der Trainer, ob er daran denkt, den nach seinem Innenbandanriss im Knie wieder genesenen Tobias Mohr einzusetzen.

Marco Caligiuri hat sich nach seiner Kopfball-Kollision mit HSV-Abwehrrecke Rick van Drongelen einen Nasenbeinburch zugezogen, wird aber mit Maske auflaufen können. Verzichten muss Leitl auf Julian Green, der nach seiner Gelb-Roten Karte in Hamburg gesperrt ist.  

Alexander Pfaehler E-Mail

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