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Weitere Reisen und stärkere Gegner für Johannis

Die Ringer der SV Johannis sind nicht nur begeistert von der Ligenreform - 05.03.2012

Neue Staffel, alte Probleme: Es bleibt anstrengend für Johannis. © Fengler


für die Sportvereinigung Johannis 07 bringt das neue Ringer-Jahr ein wenig Abwechslung. Denn ab der Saison 2012/2013 wird die geografische Ausrichtung der beiden Erstliga-Staffeln geändert. Es gibt keine Bundesligen Süd und Ost mehr, sondern die Linie trennt nun den Norden vom Süden — gerungen wird in zwei Staffeln à acht Mannschaften. Dies entschied der Bundesliga-Ausschuss des Deutschen Ringer-Bundes in Hallbergmoos.

Die Nürnberger gehen im Süden auf die Matte, und müssen sich in der Hauptrunde wie im Vorjahr mit dem SV Hallbergmoos, Wacker Burghausen und dem KSV Aalen 05 messen. Neu hinzu kommen TuS Adelshausen, SV Triberg, ASV Nendingen und der SV Germania Weingarten. Im Norden gehen Luckenwalde, Berlin, Leipzig/Taucha, Bonn-Duisdorf, Mömbris-Königshofen, Mainz, Köllerbach und Lichtenfels auf die Matte.

Guido Fischer, Ringer-Chef von Johannis 07 Nürnberg, der ebenfalls in dem Ausschuss sitzt, sieht das Ganze „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Zum sei die neue Bundesliga Süd erheblich stärker einzustufen als die alte Liga Ost. „Das Feld wird viel ausgeglichener besetzt sein“, vermutet Fischer. Als Konsequenz werde es wohl größerer Anstrengungen bedürfen, um mithalten zu können. Schlechter sieht es für die Nürnberger laut Fischer zudem bezüglich der Reisen aus. Andererseits ist der Ringer-Abteilungsleiter aber davon überzeugt, „dass die Umstrukturierung dem Ringersport insgesamt gut tun wird“.

Neu ist überdies, wie es nach Abschluss der Hauptrunde weitergeht. Zunächst kämpfen die Dritt– bis Sechsplatzierten in einer Zwischenrunde im K.-o.-System um den Einzug ins Viertelfinale. Dort stoßen dann die jeweils beiden Erstplatzierten dazu, die für die Endrunde gesetzt sind. Ab der Saison 2013/2014 werden die beiden Bundesligen zudem auf je zehn Mannschaften aufgestockt.

Gute Gespräche mit Menekse

In der 2. Liga, in die Johannis II jüngst aufgestiegen ist, bleibt zunächst dagegen alles beim alten. Es gibt weiter die Staffeln Nord, Mitte und Süd, die Nürnberger werden wohl in letzterer ringen. Ab der Punkterunde 2013/2014 gibt es dann ebenfalls nur noch zwei Zweitliga-Staffeln mit jeweils zwölf Mannschaften.

Guter Dinge sind die Nürnberger übrigens, wie Guido Fischer betont, dass Talent Deniz Menekse, der den SC 04 verlässt, sich Johannis anschließen wird. Man habe jedenfalls mit dem gefragten jungen Mann, der vor kurzem an der Hand operiert wurde, gute Gespräche geführt. „Wir hoffen jedenfalls, dass er zu uns kommt“, so Fischer abschließend. 

wei

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