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Wiesinger: "Zweite Halbzeit war ein beherzter Auftritt"

Die Stimmen zum Freitagsspiel Borussia Dortmund gegen den 1. FC Nürnberg (0:3) - 25.01.2013 23:52 Uhr

Nürnberg  - Klare Niederlage für den Club: Gegen Borussia Dortmund hat der 1. FC Nürnberg über 90 Minuten kaum eine Chance und verliert letztlich verdient mit 0:3 (0:2). Für Diskussionsstoff sorgte allerdings ein umstrittener Foulelfmeter, der zum 1:0 durch Blaszczykowski führte. Das sagen die Beteiligten!

Michael Wiesinger sah in der zweiten Hälfte einen "beherzten Auftritt" seiner Mannschaft.
Michael Wiesinger sah in der zweiten Hälfte einen "beherzten Auftritt" seiner Mannschaft.
Foto: dpa
Michael Wiesinger sah in der zweiten Hälfte einen "beherzten Auftritt" seiner Mannschaft.
Michael Wiesinger sah in der zweiten Hälfte einen "beherzten Auftritt" seiner Mannschaft.
Foto: dpa

Michael Wiesinger: „Das 3:0 hat meinen letzten positiven Eindruck ein bisschen verwischt. Bis dahin haben wir uns gut verkauft. Wir mussten 1:0 in Führung gehen. Der Elfmeter war fragwürdig. Das Ergebnis ist definitiv ein Tor zu hoch. Die zweite Halbzeit war ein beherzter Auftritt. Es ist eine bittere Niederlage, aber sie wirft uns nicht um. Wir müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen.“



Jürgen Klopp: „Die größten Chancen hatte eigentlich Nürnberg, obwohl wir gefühlte 80 Prozent Ballbesitz hatten. Wenn Roman Weidenfeller nicht zweimal sensationell pariert hätte, wäre der Club in Führung gegangen. Da musst du geduldig bleiben. Diese Herausforderung haben wir bestanden. 3:0 zu gewinnen ist eine gute Sache.“




Markus Feulner: „Wir hatten eine Riesenmöglichkeit, hier in Führung zu gehen. Das haben wir verpasst, und fast im Gegenzug gibt es diesen fragwürdigen Elfer. Dieses 0:1 war bitter für uns. Es ist keine Schande, beim deutschen Meister zu verlieren.“



Ikay Gündogan: „Im Spiel war ich mir ziemlich sicher, dass der Elfmeter berechtigt war. Die Fernsehbilder zeigen aber, dass Timo Gebhart den Lukasz Piszczek nicht so stark berührt hat. Für den Schiedsrichter war es schwer zu erkennen.“

 


Reutershahn: "Das war kein Elfmeter. Der Spieler hat sich geschickt fallen lassen. "

Bilderstrecke zum Thema
0:3 hat der 1. FC Nürnberg bei Borussia Dortmund verloren. Eine Niederlage, die auch in der Höhe in Ordnung geht. Denn der Deutsche Meister war dem Club 90 Minuten lang überlegen und ließ die Franken kaum aus der eigenen Hälfte kommen. Auf die Verliererstraße brachte den FCN allerdings eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung.


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Mit 0:3 hat der 1. FC Nürnberg in Dortmund verloren - und dabei nicht wirklich den Eindruck erweckt, gegen den Meister eine Chance zu haben. Trainer Michael Wiesinger glaubte in der zweiten Halbzeit dennoch, eine "beherzte Vorstellung" gesehen zu haben. User und Redaktion zeigten sich weniger gnädig - fünf Spieler fielen notenmäßig durch.

 

sh


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Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.

Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968

DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2012/13

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12

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