Söder war am Mittwoch in den Nürnberger Tiergarten gekommen, um das 15-jährige Bestehen des Freiwilligen Ökologischen Jahres zu würdigen. „Diese Initiative darf gegenüber anderen Freiwilligendiensten in der aktuellen Debatte nicht benachteiligt werden“, sagte er in Nürnberg. Er nahm damit Bezug auf die Diskussion um die Aussetzung der Wehrpflicht.
Der Bund soll seiner Ansicht nach die Förderpauschale für die pädagogische Begleitung der jungen Menschen erhöhen. Seit 15 Jahren können junge
Frauen und Männer im Freistaat ein Jahr bei ökologischen Projekten mitarbeiten – mittlerweile nutzen 200 jährlich die Gelegenheit und engagieren sich für
die Umwelt. Drei Träger, der Bund der Katholischen Jugend, die Evangelische Jugend in Bayern und der Bund Naturschutz, vermitteln bayernweit rund 65 Stellen.
Bislang absolvierten in Bayern rund 2.000 junge Menschen ein FÖJ.
Die Zahl der Interessenten, die sich im Rahmen des Programms für Natur, Umwelt und Gesellschaft engagieren, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Während 1995 nur 60 Stellen für ein FÖJ angeboten wurden, sind es laut Söder heute rund 200. Die Initiative werde jährlich mit 700.000 Euro vom Bayerischen Umweltministerium gefördert. Das FÖJ ist ein Angebot für junge Frauen und Männer zwischen 16 und 27 Jahren, um sich für die Umwelt zu engagieren und sich zugleich beruflich zu orientieren. Dabei reichen die Aufgaben von der Umweltbildung mit Kindern und Jugendlichen, über den Erhalt von Biotopen bis hin zu Schutzmaßnahmen für bedrohte Tier und Pflanzenarten.
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