Dienstag, 11.12.2018

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Von der Besucherin zur Helferin

Die Studentin Sonja Reinhold organisiert Migrations-Veranstaltung mit - 18.10.2017 18:25 Uhr

Sonja Reinhold arbeitet als studentische Hilfskraft am Zentralinstitut für Regionenforschung. © Harald Sippel


"Ich bin im Raum Nürnberg-Heroldsberg aufgewachsen", erzählt sie, "da ist einem die Lange Nacht schon ein Begriff". Dass sie nun selbst an dem Programm als Mitorganisatorin teilnimmt, ist für die junge Frau etwas Besonderes.

Seit April ist Reinhold als studentische Hilfskraft am Zentralinstitut für Regionenforschung tätig — und genauso lange ist sie jetzt schon mit den Vorbereitungen für die Lange Nacht der Wissenschaften beschäftigt. Oder genauer: für die Lange Nacht der Migration und Menschenrechte.

Denn die Veranstaltung, die Sonja Reinhold am 21. Oktober gemeinsam mit einem kleinen Team betreut, lehnt sich im Titel an das große, übergeordnete Projekt an: Von 18 Uhr bis 1 Uhr morgens gibt es im Hörsaal C und den Vorräumen in der Erlanger Kochstraße 4 Vorträge, Diskussionen und Plakatwände rund um das Thema Menschenrechte sowie Flüchtlings- und Asylpolitik. Eröffnet wird der Abend vom Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD). Auch musikalische Einlagen stehen auf dem Programm: So sitzt der Lehrstuhlinhaber für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik, Prof. Heiner Bielefeldt, am Klavier; auch die Erlanger Flüchtlingsband "Miasin Zam" tritt bei der Veranstaltung auf. "Der Abend wird nicht nur höchst spannend und informativ", erzählt Sonja Reinhold, "sondern auch witzig und unterhaltsam." Das Programm decke das ganze Themen-Spektrum ab, sagt sie. Dass Poster-Ausstellungen verschiedener Flüchtlingsinitiativen auf den Uni-Fluren die Vorträge der Experten noch ergänzen, hebt sie hervor. Sonja Reinhold selbst ist Mitglied der Amnesty International Hochschulgruppe Erlangen — und findet deshalb in der Veranstaltung Studium und private Interessen gut verbunden.

Würde sie nicht als Helferin bei der Langen Nacht der Wissenschaften aktiv sein, dann käme sie als Besucherin. So wie vor einigen Jahren. 

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