Moment, den Film kennen wir doch schon? Richtig, Avatar ist der erfolgreichste Film aller Zeiten und lief erst vor Kurzem in den Kinos. An der Story des Meisterwerks von James Cameron hat sich nichts verändert. Immer noch ist der Film eine Art martialisches 3D-Science-Fiction-Märchen mit Pocahontas-Charme.
Gut, die Story ist nicht gerade neu, aber die Machart des Film ist es. So noch nie gesehene, spektakuläre 3D Effekte, eine im Computer geschaffene Welt, die so plastisch wirkt, als könnte man alles direkt anfassen und ein grandioser Bildschnitt machen den Film zu einem Feuerwerk fürs Auge. Aber einen Grund muss es ja geben, dass der Film noch einmal auf die große Leinwand darf. Und zwar: Acht Minuten bisher nicht gezeigtes Filmmaterial und somit noch mehr beeindruckende 3D-Szenen erweitern diese neue Fassung. Ein Directors-Cut, der den sowieso schon erfolgreichsten Film aller Zeiten noch einmal ein wenig erfolgreicher machen dürfte.
"Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort' und Werke
Merkt ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu' ich Wunder auch.“
Das hat sich wohl auch der Regisseur von „Duell der Magier“ gedacht und hat frei nach Goethe eine alte Geschichte mit neuem Leben gefüllt. Zwei sich bekämpfende Magier gibt’s mit schöner Regelmäßigkeit im Kino zu bestaunen, ob nun in „Der Herr der Ringe“ in „Prestige“ oder einem der vielen anderen Filme mit ähnlicher Thematik. Nur: All diese anderen Filme haben es irgendwie besser gemacht.
Bleiben noch die Spezialeffekte und Computeranimationen: Die allerdings sind extrem gut und können eindeutig in der oberen Liga mitspielen. Am Ende gibt es auch noch tolle Bilder, die den Film gerade noch so in die Reihe der Werke einfügt, die man sich zuhause auf dem Sofa mit Freunden anschauen kann. Aber im Kino? Naja, wegen der Effekte, wenn man alle anderen Filme schon gesehen hat, vielleicht.
Auch dieser Film bringt keine Neuheiten mit sich, dafür macht er aber alles richtig. Der Titel „Verrückt nach dir“ lässt erahnen, worum es geht: Zwei frisch Verliebte und ihr Balzverhalten.
Erin und Garett lernen sich im Urlaub kennen, verlieben sich Hals über Kopf ineinander und haben ein Problem. Sie wohnt in San Francisco, er in New York. Das bedeutet, dass sie wohl oder übel eine Fernbeziehung führen müssen.
Der Rest der Story ist eigentlich unwichtig. Nur so viel: Die Freunde der beiden Turteltauben versuchen ihnen eine Beziehung auf Distanz auszureden. Erin und Garett merken, dass Fernbeziehunen nicht einfach sind. Ein Hoch und Runter, Lachen und Streiten.
Jetzt das erstaunliche „Aber“: Der Film ist gut. Einfach gut. Eine romantische Komödie, die einfach Spaß macht und obendrein auch noch pärchentauglich ist. Zwar geht es stellenweise ziemlich blümchenrosa zu, aber der Humor und der Wortwitz der Dialoge von „Verrückt nach dir“ sorgen dafür, dass auch das männliche Geschlecht, trotz jeder Menge Kitsch, nicht schreiend den Kinosaal verlässt. Gelungen. Anschauen.
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