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Kaufhof am Aufseßplatz schließt

Filiale nicht mehr profitabel - Konzern sieht langfristig auch kein Potenzial - 12.06.2011 19:54 Uhr

Der Kaufhof am Aufseßplatz soll nun schließen.

Der Kaufhof am Aufseßplatz soll nun schließen. © Karlheinz Daut


Als Grund nannte der Konzern mangelnde Rentabilität. Neben dem Nürnberger Kaufhaus schließt die Galeria Kaufhof GmbH auch die Filialen in Köln-Kalk, Gießen und Oberhausen. Insgesamt sind 228 Mitarbeiter des Warenhauskonzerns betroffen.

„Die Marktbedingungen und das Umfeld an diesen Standorten haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Den vier Filialen fehlt langfristig das Potenzial, profitabel zu sein“, sagte der Vorsitzende der Galeria-Kaufhof-Geschäftsführung, Lovro Mandac. Für die Mitarbeiter sollen „sozialverträgliche Lösungen“ gefunden werden. Das Unternehmen wolle dazu kurzfristig Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufnehmen.

Derzeit betreibt die Galeria Kaufhof GmbH eigenen Angaben zufolge 109 Warenhäuser und 15 Sportgeschäfte in Deutschland. Dazu kommen noch einmal 15 Warenhäuser in Belgien. Die Warenhauskette gehört zum größten deutschen Handelskonzern Metro. Nach der Karstadt-Pleite vor zwei Jahren war darüber spekuliert worden, dass beide Kaufhaus-Ketten fusionieren. 

dapd

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