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Kritische Begleiter oder verlängerter Arm der Wirtschaft?

Diskussionsabend: Journalismus zwischen PR und Berichterstattung - 22.04.2017 14:30 Uhr

Die Finanzmärkte und ihre Exzesse nehmen zeitweise breiten Raum in der laufenden Wirtschaftsberichterstattung ein.

Die Finanzmärkte und ihre Exzesse nehmen zeitweise breiten Raum in der laufenden Wirtschaftsberichterstattung ein. © Foto: dpa


Wirtschaft bestimmt wie kaum ein anderer Bereich unser tägliches Leben: als Arbeitnehmer, als Steuerzahler, Geldanleger, Rentner, als Selbstständiger. Umso wichtiger ist, dass alle Beteiligten ausreichend verständliche Informationen bekommen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Klaus Wonneberger

Klaus Wonneberger © Foto: dpa


Und hier kommen die Wirtschaftsjournalisten ins Spiel, die aus Informationen Nachrichten werden lassen. Sie berichten über drohende Börsenblasen und warnen Verbraucher vor gefährlichen Lebensmitteln. Sie skizzieren frühzeitig die ökonomische Welt der Zukunft – etwa die Digitalisierung unseres Alltagslebens – und sie stellen Fehlentwicklungen an den Pranger. Sie wollen wirtschafts- und finanzpolitische Debatten analysieren und versuchen mit ihrer Berichterstattung, den Menschen ihren Alltag zu erleichtern – etwa wenn es darum geht, den richtigen Ausbildungsplatz oder die beste Geldanlage zu finden.

Doch was kann Wirtschaftsjournalismus – die Urform aller Presseberichterstattung – in der Praxis tatsächlich leisten? Schaffen es die Redakteure Licht ins Dunkel zu bringen oder sind sie etwa selbst ob der Informationsflut überfordert?

Wo ist die Grenze zwischen PR und Nachricht? Werden Journalisten instrumentalisiert, um neue Produkte unters Volk zu bringen, Börsenkurse zu beeinflussen oder ideologische Feindbilder aufzubauen? Sind sie vielleicht sogar Teil des Systems oder doch mehr kritische Beobachter, die mahnend und beharrlich den Finger in die Wunden legen?

All diese Fragen und mehr wollen die NN-Wirtschaftsredakteure Markus Hack, Gregor le Claire und Klaus Wonneberger mit Ihnen, unseren Lesern, am Mittwoch, 26. April im Innovationslabor "Josephs" des Fraunhofer-Instituts in Nürnberg diskutieren. Mit dabei sind Prof. Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerischen Finanzzentrums, und Barbara Brandstetter, Professorin für Wirtschaftsjournalismus und -kommunikation an der Hochschule Neu-Ulm, sowie als Gäste unter anderem Pressesprecher bedeutender Unternehmen und Verbände aus der Region.

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 26. April 2017, ab 18 Uhr im Josephs in Nürnberg, Ecke Karl-Grillenberger-Str. 3/Hintere Ledergasse 44. Bitte melden Sie sich per Mail an unter josephs@scs.fraunhofer.de

Bilderstrecke zum Thema

NN-Veranstaltungsreihe im Josephs zum Thema Fake News Wiedereröffnung Josephs Wiedereröffnung Josephs
#NNlabor im Josephs: Wie nutzen wir Medien?

Wann und wie nutzen die Menschen welche Medien? Dieser Frage gehen die Nürnberger Nachrichten vom 1. März bis 31. Mai 2017 drei Monate auf den Grund: im Josephs, dem öffentlichen Forschungslabor des Fraunhofer-Instituts in Nürnberg.


 

nn

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