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Nürnberger Grundig Sat Systems gerettet

Zwei Mitarbeiter übernehmen den Betrieb aus der Insolvenz - 01.06.2017 19:31 Uhr

Die im Februar in die Insolvenz geschlitterte GSS Grundig SAT Systems ist gerettet. © Stefan Hippel


Das Nürnberger Unternehmen GSS war der letzte Produktionszweig, der vom einstigen Grundig-Imperium am Standort Nürnberg übrig geblieben ist. Das Unternehmen stellt auf dem ehemaligen Grundig-Gelände in Langwasser Kopfstationen und andere Bauteile für den Empfang und die Verteilung von digitalen Radio- und Fernsehsignalen her.

Die Probleme begannen, nachdem der durch die Umstellung auf digitale Fernseh-Satellitenübertragung 2012 ausgelöste Nachfrageboom nach neuen Anlagen abrupt abbrach und der Markt auch nicht mehr nachhaltig belebt werden konnte. Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit musste das Unternehmen schließlich am 24. Februar Insolvenzantrag einreichen.

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Doch jetzt geht der Betrieb weiter. Mit Wirkung vom 1. Juni „kann GSS neu durchstarten“, gab gestern Jochen Zaremba von der Kanzlei Schwartz Insolvenzverwalter bekannt. Möglich wurde das, weil sich der frühere Geschäftsführer Norbert Teschner und der leitende Mitarbeiter Robert Kirschner bereit erklärt haben, die GSS zu übernehmen und als GSS Grundig Systems GmbH fortzuführen. Wermutstropfen dabei: Nur 31 Beschäftigte gehen mit an den Start, zehn Mitarbeiter müssen gehen. 

won

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