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Power-Frauen: Das sind Frankens Top-Managerinnen

Sie haben es in ihren Bereichen an die Spitze geschafft - 10.12.2017 20:14 Uhr

Valerie Holsboer, Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann und Julia Bangerth gehören zu den erfolgreichsten Frauen Frankens.


Je größer das Unternehmen, desto kleiner ist der Anteil an Frauen in Führungspositionen, hat das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ermittelt. Die Quote liegt bei Betrieben mit mehr als 500 Mitarbeitern in der ersten Führungsebene bei lediglich 13 Prozent.

Noch nicht einmal bei den großen Dax-Unternehmen, die besonders im Rampenlicht stehen,  ist es  viel anders. 190 Vorstandsmitglieder sind in den 30 größten deutschen börsennotierten Konzernen beschäftigt. Und lediglich 27 davon sind Frauen.

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Von Schaeffler bis Hofmann: Die Top-Wirtschaftsfrauen Frankens

Wer zählt in Frankens Unternehmen und Einrichtungen zu den Power-Frauen? Unsere Bildergalerie zeigt elf Managerinnen, die es in ihrem Bereich ganz nach oben geschafft haben!


Weitet man dagegen die Basis aus auf alle Betriebe der Privatwirtschaft, so ergibt sich ein besseres Bild: Im vergangenen Jahr waren 26 Prozent der Führungskräfte auf der höchsten Leitungsebene laut IAB-Befragung weiblich.

Das zeigt auch ein Blick auf die Situation in Franken. Bei den großen Konzerne eher spärlich gesät, übernehmen  bei den Mittelständlern in jüngster Zeit vermehrt Powerfrauen die Verantwortung in Vorstandsgremien. Unsere Bildergalerie zeigt beeindruckende Beispiele, ohne jedoch den Anspruch zu erheben, vollständig zu sein.

Fortschritte bei Aufsichtsräten

Das Gesetz für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen stand in den Koalitionsvereinbarungen und ist im Mai 2015 in Kraft getreten. Seit Januar 2016 müssen rund 150 Unternehmen in Deutschland bei Neubesetzungen im Aufsichtsrat eine Frauenquote von 30 Prozent erreichen. Wird diese Zahl nicht eingehalten, bleiben die Posten unbesetzt.

In den Kontrollgremien zeigt das Gesetz Wirkung, in den Vorständen bleibt die Besetzung dagegen weitgehend  eine  freiwillige Sache.  Die bisherige Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) hatte der Wirtschaft deswegen schon mit einer Frauenquote für Unternehmensvorstände gedroht.

 

won

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