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Zufriedenheit bei der Hersbrucker CSU

Neujahrsempfang: Kreisel-Ente und Innenstadtsanierung als Streitthemen - 23.01. 22:00 Uhr

HERSBRUCK (ms)  - Zufriedenheit über das zurückliegende Jahr herrschte beim ersten gemeinsamen Neujahrsempfang der CSU-Ortsverbände Hersbruck und Altensittenbach in der PsoriSol. Innenstadtsanierung, Zukunft der Fackelmann-Therme und die berühmt-berüchtigte Kreisel-Ente waren die Themen zum Jahresbeginn.

Gute Stimmung herrschte beim CSU-Empfang in Hersbruck.
Gute Stimmung herrschte beim CSU-Empfang in Hersbruck.
Foto: hz
Gute Stimmung herrschte beim CSU-Empfang in Hersbruck.
Gute Stimmung herrschte beim CSU-Empfang in Hersbruck.
Foto: hz

Als Festredner hatte die Fraktion Brigadegeneral Johann Berger geladen, der über die neue Bundeswehr sprach. „Für mich ist Hersbruck das wertvollstes Tausendstel Bayerns“, scherzte Moderator Götz Reichel, Vorsitzender der CSU Hersbruck, in der PsoriSol an der wetterbedingt „reißenden Pegnitz“. Exakt ein Tausendstel bilden die 12.000 Hersbrucker Bürger nämlich von der Gesamteinwohnerzahl Bayerns.

Zufrieden blickte auch der stellvertretende Bezirkstagspräsident Norbert Dünkel auf das vergangene Jahr zurück: Der Konflikt um die neue Turnhalle am Schulzentrum sei erfolgreich überstanden. Jetzt sei Zeit für neue Projekte wie die Generalsanierung der Realschule. Mit Blick auf den anwesenden Bürgermeister Robert Ilg, betonte er: „Wir vergessen dabei natürlich auch die Finanzen nicht.“

Umstrittene Wasserrinne



In seinem politischen Bericht stellte der CSU-Stadtratsfraktions-Vorsitzende Peter Uschalt „mit einigem Stolz fest, dass sich etwas bewegt in unserer Stadt.“ Die sanierte Martin-Luther-Straße könne sich sehen lassen und die Finanzierung der umstrittenen Wasserrinne sei, so betonte er, kostenneutral für den städtischen Haushalt gewesen. Die Rinne soll zu gegebener Zeit auch Richtung Stadtmitte verlängert werden.

Ziel sei in diesem Jahr eine konsequente Fortführung der Innenstadtsanierung sowie eine Erweiterung der PsoriSol unter der neuen Leitung von Dr. Clarissa Allmacher und dem beim Empfang anwesenden Dr. Zoltan Szabo. Positiv bewertete Uschalt auch die Loslösung der Fackelmann-Therme von ihrer Betreibergesellschaft. „Hier war uns wichtig, dass es wie im Fußball gilt: Der Trainer geht - die Spieler bleiben“, erklärte der CSU-Mann mit Seitenhieb auf die SPD, die trotz zunächst gegenteiliger Meinung schließlich doch für die Trennung votiert hatte.

Ente im Kreisel?

Auch das „emotionalste Thema“ 2011, die berühmt-berüchtigte Ente im Kreisel, durfte beim Neujahrsempfang nicht fehlen: Applaus gab es von den etwa 100 Zuhörern für die klare Positionierung der Fraktion: „Für uns ist die Ente im Kreisel nicht vorstellbar und dabei bleibt es auch“, so Uschalt.

Der geladene Brigadegeneral und stellvertretende Befehlhaber im süddeutschen Wehrbereich IV, Johann Berger, stellte sich als lockerer Redner heraus, der die Zuhörer „nicht zu Bundeswehr- und Sicherheitsspezialisten ausbilden“ wollte. Grundgedanke seiner Rede war die neue Bundeswehr als Garant für Stabilität und Sicherheit.

Den Wunsch der Bürger nach Geborgenheit könne man auch auf die einzelnen Kommunen und damit auch Hersbruck beziehen: „Beispielsweise auf die für uns anfassbaren Ängste vor Geldverlust, steigenden Benzinpreisen oder fehlenden Arbeitsplätzen“, so Berger. Eine wohlbehütete Stadt wie Hersbruck mit Freizeitwert und Erholungsmöglichkeiten erfordere eben Frieden und Stabilität.

Blick über den Tellerrand

Der General mahnte aber auch zum Blick über den Tellerrand: „In einer globalisierten Welt wäre es geradezu aberwitzig, zu glauben, dass uns nicht interessieren muss, was die da unten oder die da hinten erleiden.“ Die Diskussion um die Bundeswehr-Beteiligung an weltweiten Einsätzen, so Berger, erübrige sich, denn der Bündnisbeitrag müsse geleistet werden, um Frieden, Freiheit und Menschenwürde dort zu sichern, wo sie gefährdet seien. „Insgesamt positiv und gesellschaftlich anerkannt“ sei die Arbeit der deutschen Soldaten.

Aber besonders die veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen hätten die Bundeswehr-Reform dringend notwendig gemacht. „Der liebe Gott hat es besonders gut mit uns, der Region, ihrer Landschaft und den hiesigen Lebensbedingungen gemeint“, so der Brigadegeneral. „Die Bundeswehr war nie etwas für mich“, gestand Psorisol-Geschäftsführer Herbert Pichler in seinem Grußwort und wünschte der CSU ein ähnlich gutes Abschneiden wie der PsoriSol in der neuesten Forsastatistik, nämlich 91 Prozent (Wähler)zufriedenheit. 



hz

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