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Semesterticket: VGN als Bremsklotz?

CSU wehrt sich gegen Kritik - Grundsatzentscheidungen müssten getroffen werden - 05.09.2012 07:08 Uhr

Die Staatsregierung kontert die Kritik der SPD und schiebt in Sachen Semesterticket den "Schwarzen Peter" an den VGN weiter. © dpa


Die Sozialdemokraten hatten kritisiert, die Regierung komme in Sachen Semesterticket nicht in die Gänge. Derzeit bietet die VGN lediglich vergünstigte Wertmarken für Studenten an. Das „SPD-Gemecker über eine angeblich abwartende Haltung der Staatsregierung“ helfe aus Sicht der CSU inhaltlich nicht weiter, kontert Schmidt: „Eigentlicher Bremsklotz ist die Verzögerungstaktik des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN), der nicht vor 2014 Ergebnisse zur Realisierung liefern will, obwohl seit Jahren klar ist, um was es beim Semesterticket geht: Akzeptabler Preis, auch in den Semesterferien gültig, rechtssicher strukturiert.“ Es sei seltsam, dass ein Ticket, das fast überall sonst seit Jahren problemlos zu haben ist, im Großraum Nürnberg solche Schwierigkeiten machen soll.

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Die CSU Nürnberg-Nord fordert, die Streitthemen Stadt-Umland-Bahn und Semesterticket auf die Agenda der Europäischen Metropolregion zu setzen und sich vom Kirchturmdenken in den einzelnen beteiligten Kommunen zu verabschieden. „Beide Themen sind entscheidend für die Zukunft eines attraktiven Nahverkehrs in der Region.“ Es müssten Grundsatzentscheidungen fallen.

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