10 Orte: Wo man in Nürnberg den Sommer genießen kann

26.7.2021, 14:39 Uhr
Die Wöhrder Wiese bietet Erholung im Grünen - und das mitten in der Stadt. Entspannen, Picknicken, Sonnenbaden oder Sport machen - das ist hier alles kein Problem. Wer mehr erleben als genießen will, sollte - in Nicht-Corona-Zeiten - das nur in den Sommermonaten geöffnete Erfahrungsfeld der Sinne besuchen. In dem 90 Stationen zählenden Parcours kann man unter anderem Steine zum Klingen bringen.
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Die Wöhrder Wiese

Die Wöhrder Wiese bietet Erholung im Grünen - und das mitten in der Stadt. Entspannen, Picknicken, Sonnenbaden oder Sport machen - das ist hier alles kein Problem. Wer mehr erleben als genießen will, sollte - in Nicht-Corona-Zeiten - das nur in den Sommermonaten geöffnete Erfahrungsfeld der Sinne besuchen. In dem 90 Stationen zählenden Parcours kann man unter anderem Steine zum Klingen bringen. © Adrian Drechsel

Längst kein Geheimtipp mehr, aber immer einen Besuch wert: Das Café Schnepperschütz. Nach jahrelanger Schließung wurde das Gelände am Hallertor 2009 aufpoliert und in ein Tagescafé verwandelt. Wenn auf den Stühlen kein Platz mehr ist, machen es sich die nach Erholung Dürstenden auf der Treppe bequem.
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Der Schnepperschütz

Längst kein Geheimtipp mehr, aber immer einen Besuch wert: Das Café Schnepperschütz. Nach jahrelanger Schließung wurde das Gelände am Hallertor 2009 aufpoliert und in ein Tagescafé verwandelt. Wenn auf den Stühlen kein Platz mehr ist, machen es sich die nach Erholung Dürstenden auf der Treppe bequem. © Eduard Weigert

Der Name ist Programm. Eine winzige Gasse inmitten der Sebalder Altstadt. Der Architekt Dieter Fritsch ließ sich von alten Plänen aus dem 17. Jahrhundert dazu verleiten, die kleine Gasse bei der Umgestaltung des Druckerei-Anwesens in der Burgstraße anzulegen. Die Form entschied schließlich über den Namen Ellenbogengässchen.
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Das Ellenbogengässchen

Der Name ist Programm. Eine winzige Gasse inmitten der Sebalder Altstadt. Der Architekt Dieter Fritsch ließ sich von alten Plänen aus dem 17. Jahrhundert dazu verleiten, die kleine Gasse bei der Umgestaltung des Druckerei-Anwesens in der Burgstraße anzulegen. Die Form entschied schließlich über den Namen Ellenbogengässchen. © Peter Roggenthin

Er ist die neueste grüne Oase Nürnbergs, sehr zur Freude der Bewohner der sonst oft grauen Weststadt. Schon kurz nach der Insolvenz der Quelle war klar, dass hier ein Park entstehen soll. An lauen Sommerabenden kann man sich hier sportlich betätigen, für die heißen Mittagsstunden gibt es ein Wasserspiel mit Fontänen. Und dazwischen wachsen 16 Obstbäume mit heimischen Zwetschgen und Birnen heran.
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Der Quellepark

Er ist die neueste grüne Oase Nürnbergs, sehr zur Freude der Bewohner der sonst oft grauen Weststadt. Schon kurz nach der Insolvenz der Quelle war klar, dass hier ein Park entstehen soll. An lauen Sommerabenden kann man sich hier sportlich betätigen, für die heißen Mittagsstunden gibt es ein Wasserspiel mit Fontänen. Und dazwischen wachsen 16 Obstbäume mit heimischen Zwetschgen und Birnen heran. © Michael Matejka, NNZ

Am Pegnitzufer nördlich der Wöhrder Wiese liegt das Prinzregentenufer. Die Straße ziert eine rund 100 Jahre alte Platanenallee, wie es sie in Nürnberg nicht noch einmal gibt. Sie ist zu jeder Jahreszeit reizvoll, doch im Sommer beeindruckt das hochgewachsene Blätterdach besonders. Den besten Blick auf das Naturdenkmal hat man übrigens, wenn man aus der Altstadt kommt.
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Die Platanenallee

Am Pegnitzufer nördlich der Wöhrder Wiese liegt das Prinzregentenufer. Die Straße ziert eine rund 100 Jahre alte Platanenallee, wie es sie in Nürnberg nicht noch einmal gibt. Sie ist zu jeder Jahreszeit reizvoll, doch im Sommer beeindruckt das hochgewachsene Blätterdach besonders. Den besten Blick auf das Naturdenkmal hat man übrigens, wenn man aus der Altstadt kommt. © Linke

Dieser Ort ist wie für den Sommer gemacht. Wenn es abends dunkel wird, die Luft noch lauschig warm ist und der Himmel seine schönste Sternenpracht zeigt, drängen sich die Menschen auf der Terrasse der Regiomontanus-Sternwarte, um die beste Sicht nach oben zu erhaschen. Mit beeindruckenden Spiegelteleskopen kann man seinen Blick durch das Universum schweifen lassen. Ein kleiner Tipp: Mitte August ist die Sternschnuppenrate besonders hoch.
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Die Sternwarte

Dieser Ort ist wie für den Sommer gemacht. Wenn es abends dunkel wird, die Luft noch lauschig warm ist und der Himmel seine schönste Sternenpracht zeigt, drängen sich die Menschen auf der Terrasse der Regiomontanus-Sternwarte, um die beste Sicht nach oben zu erhaschen. Mit beeindruckenden Spiegelteleskopen kann man seinen Blick durch das Universum schweifen lassen. Ein kleiner Tipp: Mitte August ist die Sternschnuppenrate besonders hoch. © Peter Roggenthin

Zugegeben, der Name ist etwas euphemistisch. Mit seinen 120 Metern Länge kann der Langsee nicht mit den großen bayerischen Gewässern mithalten. Dafür ist er aber umso idyllischer im Pegnitztal gelegen, umgeben von großen alten Bäumen und gelegentlich sogar mit einer Schafherde nebenan. Und wer im Hochsommer vom Holzsteg ins Wasser springt, dem ist garantiert nicht mehr zu heiß.
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Der Langsee

Zugegeben, der Name ist etwas euphemistisch. Mit seinen 120 Metern Länge kann der Langsee nicht mit den großen bayerischen Gewässern mithalten. Dafür ist er aber umso idyllischer im Pegnitztal gelegen, umgeben von großen alten Bäumen und gelegentlich sogar mit einer Schafherde nebenan. Und wer im Hochsommer vom Holzsteg ins Wasser springt, dem ist garantiert nicht mehr zu heiß. © Eduard Weigert, NNZ

Unvergessen sind wohl Spiele wie das Finale des Europapokals 1967, das der FC Bayern gewann. Ein Jahr später feierte der Club seine neunte Deutsche Meisterschaft - und stieg wiederum ein Jahr später ab. Das rundum überdachte Max-Morlock-Stadion fasst eigentlich bis zu 50.000 Zuschauer - und hat den Grundriss eines Achtecks. Ein besonderer Grundriss in einer geschichtsträchtigen Arena. Im Sommer ist auch das anliegende Stadionbad ein beliebtes Ausflugsziel. Und direkt gegenüber spielen auch die Nürnberg Ice Tigers in der Arena - wenn sie erfolgreich sind sogar fast bis in den frühen Sommer.
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Das Max-Morlock-Stadion

Unvergessen sind wohl Spiele wie das Finale des Europapokals 1967, das der FC Bayern gewann. Ein Jahr später feierte der Club seine neunte Deutsche Meisterschaft - und stieg wiederum ein Jahr später ab. Das rundum überdachte Max-Morlock-Stadion fasst eigentlich bis zu 50.000 Zuschauer - und hat den Grundriss eines Achtecks. Ein besonderer Grundriss in einer geschichtsträchtigen Arena. Im Sommer ist auch das anliegende Stadionbad ein beliebtes Ausflugsziel. Und direkt gegenüber spielen auch die Nürnberg Ice Tigers in der Arena - wenn sie erfolgreich sind sogar fast bis in den frühen Sommer. © Sportfoto Zink / Daniel Marr

So leer wie im Sommer 2020 ist der Luitpoldhain nur selten. Die Parklandschaft entstand 1906 zum 100-jährigen Jubiläums des Königsreichs Bayern. Einige Jahre später sicherten sich die Nazis das Gelände für ihren ersten Reichsparteitag, es folgten Monumentalbauten und Bomben. Erst nach dem Krieg wurde das Gelände wieder zum Volkspark samt Spielplätzen und Minigolf. Jedes Jahr im Juli wird die Wiese vor der Ehrenhalle schließlich zur Arena für das größte Musik-Picknick Europas, wenn Zehntausende beim Klassik Open Air den Nürnberger Symphonikern und Philharmonikern lauschen.
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Der Luitpoldhain

So leer wie im Sommer 2020 ist der Luitpoldhain nur selten. Die Parklandschaft entstand 1906 zum 100-jährigen Jubiläums des Königsreichs Bayern. Einige Jahre später sicherten sich die Nazis das Gelände für ihren ersten Reichsparteitag, es folgten Monumentalbauten und Bomben. Erst nach dem Krieg wurde das Gelände wieder zum Volkspark samt Spielplätzen und Minigolf. Jedes Jahr im Juli wird die Wiese vor der Ehrenhalle schließlich zur Arena für das größte Musik-Picknick Europas, wenn Zehntausende beim Klassik Open Air den Nürnberger Symphonikern und Philharmonikern lauschen. © Eduard Weigert

Zitronenbäume hinter der Lorenzkirche? Der Pop-Up-Park im Herzen der Altstadt war 2020 auf Anhieb ein Hit. Aber auch wenn es vor der altehrwürdigen Kirche gerade nicht grünt, ist sie ein Lieblingsort. Bei den regelmäßig stattfindenden Kommentargottesdiensten der evangelisch-lutherischen Gemeinde zu Themen wie Klimawandel und Migration versuchen Geistliche und fachliche Referenten, Tagespolitik und christliche Leitlinien zusammenzubringen.
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Die Lorenzkirche

Zitronenbäume hinter der Lorenzkirche? Der Pop-Up-Park im Herzen der Altstadt war 2020 auf Anhieb ein Hit. Aber auch wenn es vor der altehrwürdigen Kirche gerade nicht grünt, ist sie ein Lieblingsort. Bei den regelmäßig stattfindenden Kommentargottesdiensten der evangelisch-lutherischen Gemeinde zu Themen wie Klimawandel und Migration versuchen Geistliche und fachliche Referenten, Tagespolitik und christliche Leitlinien zusammenzubringen. © André De Geare, NN