Malta ist mehr als "Sonne, Sand und Meer"

7.10.2020, 12:18 Uhr
Während es in den Straßen in der Hauptstadt Valetta zu den Geschäftszeiten turbulent zugeht, pflegen die Malteser jenseits der Arbeitswelt eine mediterranen Lebensstil, bei dem es gerne auch beschaulich zugehen darf.
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Joey Abela (56) ist in dritter Generation Dgħajsa-Fahrer (sprich: Deißa
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Von Valettes großem Hafen aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Three Cities Bigu, Senglea und Cospicua, die nahezu allen Völkern, die je auf den Inseln siedelten, Wohnstatt und Festung boten. Die Häfen in den Buchten werden bereits seit phönizischen Zeiten genutzt. Per Wassertaxi (
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So lebendig und quirlig es oft in der Hauptstadt Valetta zugeht - Zeit für einen Plausch nehmen sich die Malteser dennoch immer wieder gerne. So wie hier vor der Kathedrale.
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Mdina war die erste Hauptstadt Maltas und kann auf eine rund 4000-jährige Geschichte blicken. Ihre Zitadelle ist ein
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Jahrhunderte rücken im Casa Riocca Piccola in Valetta zusammen. Während in den Obergeschoßen des Herrenhauses (Baujahr 1850) antike Möbel das Bild beherrschen, findet sich im Keller der Luftschutzbunker, der im 2. Weltkrieg Schutz bot.
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Eher in Brauntönen mit pittoresquen Häfen präsentiert sich Malta im Herbst. Kein Wunder angesichts rund 300 Sonnentagen im Jahr, an denen es im Hochsommer richtig heiß werden kann. Dafür belohnt die Insel mit milden Wintern und bietet sich darum umso mehr an, wer dem grauen Monaten in Deutschland entfliehen will.
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Das traditionsreiche Hotel
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Die Balkone hoch oben an den Häusern sind nicht nur bautypisch für Maltas traditionelle Architektur. Sie bieten darüber hinaus einen guten Überblick über das Geschehen in den Straßen.
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Das kennt man von vielen Brücken - Verliebte ketten Schlösser ans Geländer. In Valetta finden sich solche Schlösser am Zaun vor der Kathedrale.
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Während viele Straßennamen an die arabische Vergangenheit erinnern, macht sich der süditalienische Einfluss baulich vielerorts deutlich bemerkbar. Kein Wunder: Nur 90km Luftlinie entfernt liegt Palermo auf Sizilien.
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In den verwinkelten Gassen von Valetta erinnern Glasobjekt farbenfroh an die Glasbläsertradition von Malta.
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Nicht nur die Hauptinsel Malta, sondern auch die kleinere Nachbarinsel Gozo ist einen Besuch Wert. Mit der Fähre ist sie mehrmals täglich in gut einer halben Stunde leicht zu erreichen.
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Julia Hering kam vor über zehn Jahren als Backpackerin nach Malta. Und blieb. Mittlerweile ist die 31-Jährige verlobt und arbeitet nach uralter Tradition in der rund 100 Jahre alten Bäckerei ihres Freundes in Nadur auf Gozo mit.
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Ob deftig oder süß. Sieben Tage die Woche wird in der 100 Jahre alten Bäckerei Mekren in Nadur auf Gozo traditionell im Holzofen gebacken. Ihre Spezialität ist Ftira, die maltesische Variante der Pizza. Besonders lecker ist auch die pastetenähnliche Gebäck Qassata (sprich: „Assata“), in das ein unpasteurisierter, handgeschöpfter Ziegenkäse Ġbejniet (sprich: „schbejniet“)  eingebacken wird.
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Im Küstenort Xwejni auf Gozo wird auch heute noch nach jahrhundertealter Tradition das Salz aus dem Meer in kleinen Pools gewonnen.
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