Umfrage zu Cannabis: "Wer's braucht, besorgt's eh"

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Niederländisches Vorbild

"Drogen wirken genauso wie Alkohol, warum sollten diese dann nicht auch legalisiert werden?", fragt sich Bettina Vieweg. "Unser niederländischer Nachbar beweist doch: Die Zahl der Abhängigen ist niedriger als hier. Und das trotz der Coffeeshops!" © Marco Meindorfer

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Cannabis als Einstiegsdroge

"Wer mit Cannabis beginnt, greift langfristig auf härtere Drogen zurück", erklärt Rudi Brückner. "Durch Coffeeshops erhalten viel mehr Menschen den Zugang zu dem Rauschgift." Sein Standpunkt ist klar: Er spricht sich gegen eine Legalisierung aus. © Gunnar Placzek

Alkohol und Zigaretten sind Suchtmittel - und legal.
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Gut für die Medizin

Alkohol und Zigaretten sind Suchtmittel - und legal. "Warum nicht auch Cannabis?", fragen sich Jonas Peer (links) und Denis Torbin. "Dieses kann, im Gegensatz zu Alkohol und Tabak, zudem noch zu medizinischen Zwecken genutzt werden." © Marco Meindorfer

Gegen einen Coffeeshop spreche aus Sicht von Horst Stingel gar nichts:
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"Die Drogen sind sowieso im Umlauf"

Gegen einen Coffeeshop spreche aus Sicht von Horst Stingel gar nichts: "Die Drogen sind sowieso im Umlauf. Eine Einrichtung wie der Coffeeshop, der die Rauschmittel legal anbietet, wäre demnach wesentlich sinnvoller." © Marco Meindorfer

Sepp H. stellt jedem Einzelnen frei, ob und wie er sich Cannabis beschafft. Es sei also
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Eigene Entscheidung

Sepp H. stellt jedem Einzelnen frei, ob und wie er sich Cannabis beschafft. Es sei also "völlig egal, ob das Rauschgift legal in Coffeeshops zu haben sei, oder von Dealern im Park angeboten werde. Man selbst muss mit den Konsequenzen leben", sagt er. © Gunnar Placzek

Dass Cannabis den Körper dauerhaft schädigt, ist längst kein Geheimnis mehr. Stefan Egresitss erklärt diese These genauer:
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Gesundheitsschädigend

Dass Cannabis den Körper dauerhaft schädigt, ist längst kein Geheimnis mehr. Stefan Egresitss erklärt diese These genauer: "Kiffen bedeutet, seinem Körper Schmerzen zuzufügen, die durch die Betäubung aber nicht gespürt werden." Das solle dann lieber auf "legale Weise geschehen". © Marco Meindorfer

Ursula Gößwein geht davon aus, dass die Beschaffungskriminialität wegfällt, sofern das Rauschgift in Deutschland legalisiert werden würde. Auch sie spricht sich für eine Legalisierung aus.
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"Wer´s braucht, besorgt´s eh"

Ursula Gößwein geht davon aus, dass die Beschaffungskriminialität wegfällt, sofern das Rauschgift in Deutschland legalisiert werden würde. Auch sie spricht sich für eine Legalisierung aus. © Marco Meindorfer