"Wann sind wir da?": Zehn Tipps für eine stressfreie Fahrt in den Urlaub

22.7.2015, 17:09 Uhr
Damit sich die Urlaubsfahrt nicht unnötig in die Länge zieht, sollte man sich den Reisetag klug aussuchen. Besonders staureiche Tage sind der erste und letzte Ferientag sowie die typischen Anreisetage Freitag und Samstag. Diese also, wenn möglich, meiden! Gehen die Kinder noch nicht in die Schule, sollte man am besten außerhalb der Ferien aufbrechen.
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Tipp 1: Der richtige Aufbruchstermin

Damit sich die Urlaubsfahrt nicht unnötig in die Länge zieht, sollte man sich den Reisetag klug aussuchen. Besonders staureiche Tage sind der erste und letzte Ferientag sowie die typischen Anreisetage Freitag und Samstag. Diese also, wenn möglich, meiden! Gehen die Kinder noch nicht in die Schule, sollte man am besten außerhalb der Ferien aufbrechen. © Frank May/dpa

Auch den Reisezeitpunkt sollte man mit Bedacht festlegen und den Ess- und Schlafrhythmus von Babys und Kleinkindern berücksichtigen. Entspannter kann es sein, in den frühen Morgenstunden oder abends loszufahren, also dann, wenn der Nachwuchs schläft, die Straßen frei sind und es kühler ist. Allerdings nur, wenn der Fahrer um diese Zeit fit ist.
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Tipp 2: Ein günstiger Reisezeitpunkt

Auch den Reisezeitpunkt sollte man mit Bedacht festlegen und den Ess- und Schlafrhythmus von Babys und Kleinkindern berücksichtigen. Entspannter kann es sein, in den frühen Morgenstunden oder abends loszufahren, also dann, wenn der Nachwuchs schläft, die Straßen frei sind und es kühler ist. Allerdings nur, wenn der Fahrer um diese Zeit fit ist. © colourbox.com

Eine gute Planung ist das A und O und spart möglicherweise Zeit: Über Baustellen auf der Route informiert das Baustelleninformationssystem auf der Homepage der BASt. Schon vorab sollte man zudem ausreichend Pausen – etwa alle zwei Stunden – einkalkulieren. Dabei darf man ruhig kreativ sein: Nachdem sich die Kinder beispielsweise in einem Freibad entlang der Strecke ausgetobt haben, können sie für einige Zeit wieder besser stillsitzen. Spielplätze auf kinderfreundlichen Rasthöfen, die man vorab im Internet unter www.rast.de oder www.autohof.net findet, sind ebenfalls ein idealer Ort für eine Rast.
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Tipp 3: Die richtige Planung

Eine gute Planung ist das A und O und spart möglicherweise Zeit: Über Baustellen auf der Route informiert das Baustelleninformationssystem auf der Homepage der BASt. Schon vorab sollte man zudem ausreichend Pausen – etwa alle zwei Stunden – einkalkulieren. Dabei darf man ruhig kreativ sein: Nachdem sich die Kinder beispielsweise in einem Freibad entlang der Strecke ausgetobt haben, können sie für einige Zeit wieder besser stillsitzen. Spielplätze auf kinderfreundlichen Rasthöfen, die man vorab im Internet unter www.rast.de oder www.autohof.net findet, sind ebenfalls ein idealer Ort für eine Rast. © Franziska Koark

Um wohlbehalten am Urlaubsort anzukommen, müssen Kinder während der kompletten Fahrt angeschnallt bleiben, auch wenn sie nicht immer davon begeistert sind. Gepäckstücke sichert man beispielsweise mit einem Netz oder Gurten so, dass sie sich nicht in Wurfgeschosse verwandeln können und dadurch zur Gefahr für die Insassen werden. Hierbei unbedingt auch auf kleinere Gegenstände achten, die zum Beispiel bei einem plötzlichen Bremsmanöver im Fahrzeug umherfliegen könnten.
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Tipp 4: Auf die Sicherheit achten

Um wohlbehalten am Urlaubsort anzukommen, müssen Kinder während der kompletten Fahrt angeschnallt bleiben, auch wenn sie nicht immer davon begeistert sind. Gepäckstücke sichert man beispielsweise mit einem Netz oder Gurten so, dass sie sich nicht in Wurfgeschosse verwandeln können und dadurch zur Gefahr für die Insassen werden. Hierbei unbedingt auch auf kleinere Gegenstände achten, die zum Beispiel bei einem plötzlichen Bremsmanöver im Fahrzeug umherfliegen könnten. © dpa

Gerade bei der Fahrt in den Sommerurlaub kann Hitze zur Gefahr für alle Reisenden werden. Für Schatten sorgt ein Sonnenschutz an den Seitenscheiben. Gleichzeitig muss man aber auch Zugluft vermeiden und sollte die Klimaanlage nicht zu kalt einstellen – möglichst nicht kühler als sechs Grad unter der Außentemperatur.
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Tipp 5: Hitze im Auto vermeiden

Gerade bei der Fahrt in den Sommerurlaub kann Hitze zur Gefahr für alle Reisenden werden. Für Schatten sorgt ein Sonnenschutz an den Seitenscheiben. Gleichzeitig muss man aber auch Zugluft vermeiden und sollte die Klimaanlage nicht zu kalt einstellen – möglichst nicht kühler als sechs Grad unter der Außentemperatur. © Harald Munzinger

In bequemer Kleidung fühlen sich die Jüngsten während der langen Fahrt am wohlsten. Falls sich die Temperaturen ändern, ist es gut, wenn man ein paar Teile zum schnellen An- und Ausziehen dabei hat.
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Tipp 6: Passende Kleidung

In bequemer Kleidung fühlen sich die Jüngsten während der langen Fahrt am wohlsten. Falls sich die Temperaturen ändern, ist es gut, wenn man ein paar Teile zum schnellen An- und Ausziehen dabei hat. © colourbox.com

Auch ein Notfallpaket an Ersatzkleidung sollte man griffbereit haben, um nicht Koffer auspacken zu müssen, falls man das Kind umziehen muss.
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Tipp 7: Notfallpaket an Ersatzkleidung

Auch ein Notfallpaket an Ersatzkleidung sollte man griffbereit haben, um nicht Koffer auspacken zu müssen, falls man das Kind umziehen muss. © dpa

Ebenfalls in Reichweite sollte man genügend Proviant haben. Wasser, Tee und Saftschorle löschen an heißen Tagen am besten den Durst. Außerdem sollte man an Notfälle wie Stau oder Panne denken und ein leichtes Picknick einpacken. Schnell schmelzende Lebensmittel wie Schokolade sollte man dagegen besser zu Hause lassen – es sei denn, man hat eine Kühlbox dabei oder ein kühlbares Handschuhfach im Auto.
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Tipp 8: Der richtige Proviant

Ebenfalls in Reichweite sollte man genügend Proviant haben. Wasser, Tee und Saftschorle löschen an heißen Tagen am besten den Durst. Außerdem sollte man an Notfälle wie Stau oder Panne denken und ein leichtes Picknick einpacken. Schnell schmelzende Lebensmittel wie Schokolade sollte man dagegen besser zu Hause lassen – es sei denn, man hat eine Kühlbox dabei oder ein kühlbares Handschuhfach im Auto. © dpa

Um die Frage
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Tipp 9: Ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm

Um die Frage "Wann sind wir endlich da?" möglichst lange hinauszuzögern, hilft nur eines: ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm. Ein neues Hörspiel oder Überraschungen während der Fahrt sorgen für Abwechslung. Natürlich dürfen auch das Lieblingsstofftier und altbewährte Spiele wie "Kennzeichenraten" oder "Ich sehe was, was du nicht siehst" nicht fehlen. Und eine "das habe ich schon geschafft"-Liste mit Aufgaben wie "25 Tankstellen finden" oder "33 Wohnwagen zählen" lässt die Fahrt wie im Flug vergehen. Achtung: Nichts anbieten, was den Fahrer ablenken könnte, wie herumfliegende Luftballons! Und: Empfindlichen Kindern wird beim Anschauen von Büchern oder Videos übel. © dpa

Kindern, denen Reiseübelkeit zu schaffen macht, hilft ein gleichmäßiger, vorausschauender Fahrstil. Den Kindersitz sollte man so platzieren, dass der Nachwuchs zur Windschutzscheibe hinausschauen kann. Außerdem sollte man weder mit vollem Magen noch nüchtern aufbrechen. Für den Notfall sollte man eine Spuckschüssel, die man bis zur nächsten Haltemöglichkeit verschließen kann, einpacken, und dem Kind kalte Tücher auf die Stirn oder in den Nacken legen.
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Tipp 10: Vorkehrungen gegen Reiseübelkeit

Kindern, denen Reiseübelkeit zu schaffen macht, hilft ein gleichmäßiger, vorausschauender Fahrstil. Den Kindersitz sollte man so platzieren, dass der Nachwuchs zur Windschutzscheibe hinausschauen kann. Außerdem sollte man weder mit vollem Magen noch nüchtern aufbrechen. Für den Notfall sollte man eine Spuckschüssel, die man bis zur nächsten Haltemöglichkeit verschließen kann, einpacken, und dem Kind kalte Tücher auf die Stirn oder in den Nacken legen. © colourbox.com